48 Stunden für Anni: Warum Olli 912 Kilometer für ihren Traum fährt

Shownotes

Zu Gast:

• Annika „Anni“ Wein • Oliver „Olli“ Wiehmeier

Themen dieser Folge:

• Die Aktion „48h für Anni“ • 96 Runden um das Hermannsdenkmal • Sport trotz Amputation • Hockey als Lebensgefühl • Sportprothesen und Teilhabe • Inklusion im Alltag • Freundschaft und Zusammenhalt • Motivation im Ausdauersport • Die Kraft von Gemeinschaft

Die Aktion:

Olli Wiehmeier fährt vom 19. bis 21. Juni 2026 insgesamt 48 Stunden rund um das Hermannsdenkmal. Ziel ist es, Spenden für Anni und ihre sportliche Zukunft zu sammeln.

Informationen: Instagram: @48hfueranni Web: https://www.gofundme.com/f/48h-fur-anni-gemeinsam-gegen-den-krebs

Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer der Aktion.

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mein detmold – der Stadtpodcast

Moderation: Tom Fluegge & Sabine Rosner

www.meindetmold-podcast.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Sehr schön, dann starten wir einfach mal eine fröhliche Folge in eine sportliche Folge.

00:00:04: Mein Dad molt der Stadt podcast heute Mal in einer anderen Kamera an sich denn Heute sind nicht nur zwei Gäste da sondern auch Familie und Team Management und Team das klingt jetzt dermaßen gut würde ich mal sagen

00:00:17: professionell ist

00:00:17: es

00:00:18: ja auch

00:00:19: Ja ist es Und Familie und team und management werden noch ein paar Minuten hier sein und dann irgendwann das Studio verlassen

00:00:27: Schockengehen, hoffentlich.

00:00:28: In unserer wunderbaren Stadt Detmold und wenn die Tüten nicht voll sind kommt ihr auch nicht wieder rein.

00:00:34: Gut das ist jetzt dann auf dem Sender sehr schön.

00:00:36: in diesem Sinne schalten wir mal die Kamera gerade wieder um.

00:00:39: also worum geht es eigentlich?

00:00:41: Es geht um sixundneinzig Runden.

00:00:44: es geht um neunkommar fünf Kilometer die jede runde lang ist und am Ende neunhundert zwölf Kilometer an knappe nineteen tausend zweihundert Höhenmeter als Ich möchte sagen, faszinierter Rennradfahrer tut das schon wie im Körper.

00:00:58: Während ich das nur lese, nicht sitze hier nur.

00:01:01: Start ist am neunzehnten Juni um acht Uhr am Hermannsdenkmal.

00:01:06: Olivier Meijer wird Kamera wechseln da haben wir willen.

00:01:10: Achtundvierzig Stunden nonstop Rad fahren für Annie auch hier im Bild.

00:01:16: aber diese Folge beginnt natürlich nicht nur mit Zahlen sondern auch mit einem Gefühl.

00:01:20: nehme mich mit dem Gefühl sich zu bewegen dazu zu gehören Auf dem Hockeyplatz zu stehen, auf der einen Seite.

00:01:25: Auf dem Rennrad zu sitzen und auf der anderen Seite im Team zu sein.

00:01:28: Das gilt glaube ich für beide!

00:01:31: Für Anni ist Sportfreiheit und für Olli ist Radfahrenfreiheit.

00:01:34: Und bei achtundvierzig Stunden für Anni treffen sich diese beiden Freiheiten sozusagen.

00:01:41: Damit willkommen bei Mein Network der Stadtpodcast heute mit Annika Wein.

00:01:45: Anni, Hockeyspielerin aus Hanau, Schülerin und Hockey-Spielerin So.

00:01:51: Und mit Oliver Wiehemeyer, Olli extremen Radfahrer kann man das sagen aus Blomberg?

00:01:55: Extrem klingt schon so leidenschaftlicher.

00:01:57: Leidenschaftliche!

00:01:58: Ich

00:01:59: weiß jetzt nicht.

00:02:01: Schön dass ihr da seid und Sabine und Tom sind heute in der Moderation.

00:02:06: ich habe ein bisschen Schwierigkeit mit der Kamera

00:02:07: heute.

00:02:08: Leitenschaftlich hört sich schon Untertrieben an also...

00:02:12: Ich mag das nicht

00:02:13: dieses Extremen.

00:02:14: Ja, extrem klingt ja so ein bisschen... Aber das ist

00:02:16: es doch Ja gut.

00:02:22: Wir kommen ja noch zu dem ganzen Leid, was quasi da drin steckt wenn man sowas tut.

00:02:28: aber erst mal Annie vielleicht starten wir mit dir.

00:02:31: Wenn du dich jemandem vorstellst der dich noch gar nicht kennt welche Eigenschaften sagst du dann?

00:02:37: Was soll die Person von dir kennenlernen?

00:02:40: also ich glaube Ich würde mich als sehr ambitioniert beschreiben und auch als zuverlässig, weil ich glaube das ist eine sehr wichtige Eigenschaft die mich ausmacht und ja was ich auch denke dass es wichtig ist, dass die Leute das von mir wissen.

00:02:57: Und dann finde ich bin ich noch sehr kommunikativ im Allgemeinen jetzt mit anderen Menschen in Kontakt.

00:03:07: Wenn wir dich auf dem Hockeyplatz sehen... Was sehen wir denn von dir?

00:03:11: Welchen Part?

00:03:13: Ja, also ich glaube es ist ein sehr wichtiger Part von meinem Leben und meiner Persönlichkeit weil's zum einen was Altes von mir noch verbindet woran ich auch noch sehr gerne festhalte.

00:03:26: Ich spiele Feldhockey seit ich fünf Jahre alt bin Und diese Sportart fasziniert mich noch immer und ich glaub die wird mich auch nie wieder so wirklich loslassen.

00:03:36: und auf der anderen Seite ist dann da aber auch bei jedem mal wenn ich auf dem Platz stehe diese kämpferische Seite mit dabei die eben diesen Traum niemals aufgeben wird und mit jedem erneuten Training, einem erneute Schritt ja für diesen Traumen diese Freiheit einfach dann auch kämpft.

00:03:54: Deswegen glaube ich ist es so ein bisschen zwiegespalten.

00:03:58: Du weißt als mich vorbereitet habe ich oft gelesen du wirst als mutig beschrieben.

00:04:03: Willst du sagen magst du das Wort bist du mutig oder was verbindest du damit?

00:04:08: Ich weiß nicht ob mutig das richtige Wort mich in erster Linie beschreibe, weil ich finde eine Person ist mutig wenn sie weiß was auf einem zukommt und auf der einen Seite die Gefahr oder auch diese große Aufgabe die sie meistern wird im Vorhinein abwägen kann.

00:04:23: Aber während meiner Krankheit und meiner Lebensgeschichte wusste ich ja nie was wirklich auf mich zukommt wie groß dieser Aufgabe dann im Endeffekt auch sein wird.

00:04:33: deswegen finde ich... Ich will nicht sagen mutig ist das falsche Wort aber es beschreibt nicht wirklich das was ich erlebt habe, weil ich ja in dem Sinne keine wirkliche Wahl hatte und mich nicht aktiv dazu entscheiden konnte diese Aufgabe zu bewältigen.

00:04:51: Olli wenn du jetzt nicht gerade mit der Radfahrt fährst wer bist du dann abseits vom Rad?

00:04:59: Ja Familienvater also genau zwei Kinder die ich habe und ja im Moment bleibt es tatsächlich wenig Zeit für andere Sachen.

00:05:14: Da ich mich jetzt so explizit hier auf dieses Event vorbereitet habe, deswegen sind eigentlich im Moment meine drei Säulen die Arbeit, meine Familie und das Radfahren.

00:05:26: Was war zuerst da?

00:05:26: Die Liebe zum Radfahren oder so die Idee mit Radfahren was Gutes zu tun?

00:05:31: Erst kam das Rad fahren und das andere kam dann irgendwann dazu.

00:05:36: Ich wollte einfach mal einfach für mich vierundzwanzig Stunden Radfahren Das hat dann ein Freund von mir erwähnt, dass es eine Aktion gibt.

00:05:46: Dass man vierundzwanzig Stunden Fahrrad fahren kann und gleichzeitig Spenden sammeln kann.

00:05:51: Und das haben wir dann miteinander verbunden und das war damals schon der erste Erfolg für uns in Anführungsstrichen was wir da an Spendengeldern eingesammelt haben und das ist so haften geblieben, das ist dann anstecken würde ich sagen Wenn man das einmal so erleben

00:06:12: darf.

00:06:14: Du hast ja auch Radfahren mal als Freiheit und als Kopfurlaub beschrieben, was passiert denn mit dir wenn du so lange auf dem Rad sitzt?

00:06:22: In den vierundzwanzig Stunden ist ja eine Erfahrung die wahrscheinlich wenige Mal auf dem Rat verbringen.

00:06:30: Ja also Radfahren ist wie eine Geschichte.

00:06:34: der spiegelt immer für mich das ganze Leben wieder durchs Höheprofil sage ich mal durch gegeben halten, die sich immer wieder ändern.

00:06:42: Das spiegelt das wahre Leben wieder.

00:06:45: wie im wahren Leben geht es hoch und runter auf und ab so spiegelt sich das auf dem Rad aufhinder.

00:06:56: Dann gehen wir jetzt mal ein bisschen in Annis Geschichte rein würde ich sagen Du spielst ja seit dem fünften Lebensjahr hast du gerade ja auch schon gesagt Hockey Mittelsturm vor dem Tor stimmt?

00:07:09: Ja also ziemlich.

00:07:10: War wirklich informiert.

00:07:13: Also du spielst schon lange, dann kam irgendwann Knieschmerzen.

00:07:16: Dann eine Krebsdiagnose und dann eine Amputation eines Beins und später der lange Weg zurück auf den Platz.

00:07:27: Überall taucht jetzt neben der Beschreibung der Krankheit und der Rehabilitation auch immer das Team auf die dir geholfen haben.

00:07:36: aber vielleicht erstmal so grundsätzlich Zum Hockey, was kann Hockey?

00:07:40: vielleicht etwas andere Dinge oder vielleicht auch andere Sportarten nicht können?

00:07:43: Was ist Besondere daran für dich?

00:07:46: Also ich finde zum einen halt besonders... also was heißt besonderes.

00:07:49: Es ist halt eine Team-Sportart das heißt man steht niemals alleine da weil im Notfall sind immer noch andere Mitspielerinnen auf dem Feld die einen dann auch unterstützen.

00:08:01: und ja und ich musste in meinem Leben schon viele Sachen halt wenn ich alleine Meistern, aber man stand halt schon immer... Am Endeffekt musste man das selber durchleben.

00:08:09: Deswegen diese Gemeinschaft die da einem vermittelt wird, die finde ich sehr wichtig und sehr wertvoll.

00:08:14: Und das finde ich kann mir im Leben sehr wenig geben außer Hockey.

00:08:19: Ja es ist einfach eine sehr schöne Sportart mit viel Technik, aber auch einfach zusammenspielen und Spaß haben.

00:08:28: Jetzt war's ja so dass es dann irgendwann den Moment gab wo du nicht mehr Hockey spielen konntest?

00:08:33: Man braucht ja, wenn man sich das so vorstellt.

00:08:35: Klar, man braucht Beine fürs Hockey spielen logisch.

00:08:38: Wann war dann der Moment da wo du gemerkt hast ich gehör wieder auf den Platz oder war das immer so?

00:08:44: Oder hast du irgendwann gedacht die spielt einfach nicht mehr Hockey weil ihr nicht mehr kann?

00:08:48: also nach meiner Diagnose war Hockey tatsächlich relativ lange erst mal wie ein Tabuthema weil halt viele Emotionen damit verbunden waren.

00:08:59: Und komischerweise hatte ich zum ersten Mal nach meiner Amputation wieder diesen starken Wunsch zurück zu meiner Mannschaft dann auf den Hockeyplatz zu kehren.

00:09:08: Weil einfach dieses Bein, was es ja lange Zeit der limitierende Faktor war dass ich keinen Sport treiben konnte, einfach weg war.

00:09:19: und diese Last die dann in dem Sinne abgefallen war, war dann wie so der Startpunkt weil ich mir dann auch so dachte Es kann ja wirklich nicht schlimmer werden und dann habe ich da tatsächlich auch den Rest meiner Krankheit immer so die Kraft hergenommen.

00:09:36: Und es hat mich schon gestärkt und immer vorangetragen dieser Wunsch dann, seitdem versuche ich das jetzt immer weiter umzusetzen was auch sehr gut geploppt hat.

00:09:52: Der Verein hat sich ja auch dazu geäußert und schreibt ja auch von Briefen, Geschenken

00:09:55: usw.,

00:09:55: ein Maskottchen.

00:09:57: Also das heißt da gab es den Vereinen der sich dann auch eingesetzt hat.

00:10:04: Die Familie hier und das Team verletzt jetzt gerade das Studio.

00:10:07: Das fühlen wir noch mal heim vor allen Dingen für diejenigen, die es jetzt hören und nicht sehen, weil sie sich fragen was passiert hier gerade?

00:10:17: Das Team hat sich ja dazu verhalten und ich stelle mir das vor, dass es auch für eine Mannschaft schwierig ist.

00:10:22: Wenn jetzt eine Mitspielerin so erkrankt ein Bein verliert, das ist ja etwas gerade in der Jugendmannschaft.

00:10:27: damit haben wahrscheinlich die wenigsten zu tun.

00:10:29: Die gehen nach Hause da müssen hier auch deren Eltern irgendwie damit umgehen.

00:10:32: Ist ja glaube ich für alle eine schwierige Situation.

00:10:35: Ich frage wie verhalte ich mich jetzt dir gegenüber und so?

00:10:38: Aber was hast du so in Erinnerung wie sich der Verein Verhalten oder dir vielleicht auch geholfen hat?

00:10:44: zurück?

00:10:46: Ja also Dadurch, dass ich ja jetzt schon so lange Hockey spiele ist das natürlich mit den Jahren und auch damals schon eine sehr innige Gemeinschaft gewesen.

00:10:54: Insbesondere untereinander also die meisten mit denen ich noch befreundet bin wir kennen uns seit wir fünf sind es einfach innige Freundschaften.

00:11:03: was dann während der Zeit der Krankheit nicht wirklich eine Auswirkung hatte Das dann natürlich so das ganze Team an einem denkt war natürlich schon immer schön.

00:11:13: wie gesagt, vor der Amputation hat es noch so ein sehr sensibles Thema war.

00:11:16: Schon dann manchmal schmerzhaft war was man oder was ich dann in dieser Situation wahrscheinlich gar nicht genug wertgeschätzt habe weil also da kam eine Karte und ich hab mich schon gefreut aus weit immer so ja okay schön schade dass ich nicht dabei bin.

00:11:32: und was natürlich auch ist das also das ganze hat ja in der was ich überhaupt nicht erwartet hatte in den ganzen doch immer noch sehr kleinen hockey Familie in Deutschland sehr schnell gestreut.

00:11:43: Und das war dann natürlich schon überwältigend, wenn dann plötzlich irgendwie ein Unterschriebenes Trikot mit einer personalisierten Botschaft von der Nationalmannschaft kam oder auch irgendwie dann von benachbarten Vereinen irgendwelche Botschaften kam wo man sich dann gedacht hat okay krass es hat schon mehr Reichweite als man jetzt genau gar nicht so gedacht hätte sag ich

00:12:05: mal

00:12:06: was ich dabei glaube ich auch erst ... mit der Zeit dann im Nachhinein wirklich wertschätzen konnte, weil es in der Situation war da halt einfach kein Raum für.

00:12:17: Weißt du ob's auch andere Hockey-Spielerinnen gibt die eine ähnliche Schicksal wie du haben?

00:12:21: Die auch mit einer Protese spielen oder mit einer... Wie heißt das Feder heißen Sie?

00:12:24: Sportfeder,

00:12:24: genau!

00:12:25: Mit ner Sportfederspiel?

00:12:26: Nee tatsächlich nicht überhaupt nicht ist.

00:12:28: also Feldhockey ist nicht Paralympisch, es gibt Special Olympisch aber in die Kategorie fall ich nicht rein Und das gibt es einfach nicht, und deswegen gab's für mich von Anfang an noch gar keine andere Option als zu sagen Hockey oder Nicht.

00:12:42: Und dann halt in meiner alten regulären Mannschaft genau...

00:12:46: Was ja aber auch cool ist eigentlich!

00:12:47: Ja auf jeden Fall!

00:12:51: Ist gerade das Wort schon gefallen?

00:12:52: Sportprotese oder Fehler?

00:12:54: Das kennen jetzt wahrscheinlich viele nicht oder die allermeisten höchstwahrscheinlich nicht.

00:12:58: was muss man über so einen Gerät oder Hilfsmittel wissen, wenn man auch nie darüber nachgedacht hat.

00:13:05: Wie funktioniert das?

00:13:06: Und es wird ja den Körper wahrscheinlich anders belasten als dass normale Anführungen

00:13:13: bei.

00:13:13: Ja also wenn man das mit der Alltagsprothese vergleicht, die habe ich jetzt an, die ziehe ich im Alltag an dann ist es so... Man hat einfach ein Gefühl von leicht, direkt wenn man dies anzieht weil das vom Gewicht einfach einen großen Unterschied macht.

00:13:26: Ich weiß jetzt keine genaue Zahl aber es ist auf jeden Fall leichter Und die Sportprothese ist mechanisch betrieben.

00:13:33: Also das ist ein rein mechanisches Kniegelenk, was ich bei jedem Schritt aktiv ansteuern muss mit meinem Oberschenkel.

00:13:41: Was dann aber auch den Nachteil hat dass sich nur Gewicht drauf bringen kann wenn es komplett durchgestreckt ist weil eben diese Funktion des exzentrischen Nachlassens also gesteuert langsam in die Knie gehen fehlt einfach und das muss man Total neu lernen und ist auch, also man muss ja generell wenn man eine Brothese bekommt neu laufen lernen von Anfang an.

00:14:03: Aber das ist dann noch mal ne ganz andere Art Laufen zu lernen.

00:14:08: Auf der anderen Seite ist es dann aus so Diese Freiheit die mein weiter Sport Brotese hat.

00:14:12: mit meiner Alltagsbrotese kann ich nicht rennen Und da hat man dann also gar nicht.

00:14:17: Und es fängt dann an, dass ich sage okay.

00:14:19: Ich kann nicht fünf Schritte den Bus hinterherrennen und der Bus fährt weg weil er denkt ach die Jugendliche, die will den nicht.

00:14:25: Die nimmt den Nächsten, die braucht gar nichts zu mir.

00:14:27: aber auch wenn man jetzt anfängt ja ich bin jetzt siebzehn, ich gehe jetzt mit Freunden manchmal schon abends raus, da denkt man sich Wenn jetzt was passiert alle rennen weg und ich stehe hier

00:14:37: und

00:14:37: ich kann nicht und das hat man im Hintergrund und dann sagen alle meine Freunde nein wir bleiben bei dir stehen im Notfall, wir beschützen dich.

00:14:44: Im Notfall rennen alle weg Und das ist halt sowas.

00:14:48: Das blendet man dann im Alltag relativ schnell aus, aber wenn man die Sportvotese hat, wird einem das schon nochmal bewusst.

00:14:54: oder auch wenn man mit Freunden ist und mal kurz Fangen spielen weiß ich nicht irgendwie geht halt nicht.

00:15:00: Und es ist halt schon wo man dann auch vorausplanen muss.

00:15:03: okay heute machen wir das und das.

00:15:06: Was ist geeigneter?

00:15:07: Wenn wir viel laufen, das ist viel anstrengend.

00:15:09: Also wenn wir viel gehen, es ist viel Anstrengender mit meiner Sportportese zu laufen weil ich immer aktiv auf jeden Schritt achten muss und auch gucken muss dass der Boden eben ist weil ich sonst ausgleichen muss.

00:15:18: oder auch Treppen laufen man denkt nicht dran aber die geht ja so tief nach hinten für die treppenstufen sind nicht tief genug.

00:15:24: man muss immer seitlich runtergehen mit der sportportese

00:15:27: Und bei den normalen du hast gesagt man kann damit nicht nicht laufen.

00:15:30: für jemand der sich da nicht ausgeht warum also warum kann man damit?

00:15:34: Weil da überhaupt kein so eine Federung, kein Feedback kommt weil die dafür einfach nicht ausgelegt ist.

00:15:40: Die Alltagsfrothese ist für gehen.

00:15:43: Einfach für gehen.

00:15:44: lange Strecken gehen Treppen laufen kann man damit die kann exzentrisch nachlassen.

00:15:49: Dafür ist sie gedacht.

00:15:50: aber halt nicht zum Sport treiben

00:15:54: Wenn du jetzt auf dein Team noch mal guckst oder vielleicht alles allgemein.

00:15:57: was macht ne gute Mitspielerin guter Mitspieler aus, wenn du jetzt wieder auf dem Feld bist mit der Sportfeder.

00:16:06: Was erwartest du da sozusagen?

00:16:08: Wie verhalten die sich so dass du sagst ja komm das ist gut so.

00:16:11: oder vielleicht gibt es auch Sätze wo du sagste diesen Gut gemeint aber kannst du nicht mehr hören.

00:16:15: also eine gute Mitspielerin macht für mich besonders aus dass ich behandelt werde wie jede andere auf dem feld und das ist dann nicht Ja die Annie jetzt passt er mal zu und wir greifen den nicht an sondern dass das genauso geht.

00:16:28: da braucht eigentlich niemand wirklich Hemmungen haben im Vergleich zu mir, da bin dann eher ich.

00:16:33: Die die Hemmung hatten sagten wenn wir jetzt gegen unsere eigene Mannschaft spielen das ist ja dann schon Karbon.

00:16:37: es hart nicht dass ich jemanden verletze also auf mich braucht er nicht so wirklich jemand Rücksicht nehmen und dann Sätze die ich nicht mehr hören kann.

00:16:46: Das ist mein Alltag Ja viel!

00:16:49: Also jetzt insbesondere wenn ich lange Hosen trage dann sieht man das ja nicht auf den ersten Blick der Mengden dann so ja vor fünf Wochen mal einen Fuß gebrochen und es wird schon wieder.

00:16:58: Und dann insbesondere bei alten Menschen, wenn es jetzt so ein Thema Behindertentoletten gibt.

00:17:03: Das ist eine behinderte Toilette das weißt du, das bedeutet da dürfen nur behinderte Menschen drauf.

00:17:07: Ja das weiß ich aber nicht.

00:17:08: alle Behinderungen sind sichtbar und das muss sensibilisiert werden dass es auch Behinderung gibt die man nicht sieht oder auch im Bus.

00:17:15: Ach die junge Generation!

00:17:17: Nicht mal aufstehen wenn all den Menschen sitzen wollen ja was gibt Leute?

00:17:20: Die müssen sitzen und man sieht's nicht direkt.

00:17:23: Ich bin dann ich bin so fit ich stehe dann auf und sage dann So ein bisschen Humor verlieren sie sitzen ist okay, aber es gibt wirklich Menschen die das brauchen und dass ist dann halt wirklich ein großes Problem.

00:17:34: Und auch Menschen, die nicht so für sich selbst einstehen können und dann klarmachen ja ich habe einen Recht da drauf nur weil das gegenüber dem nicht sieht.

00:17:42: Das ist schon echt nervig, dass es in der Gesellschaft noch nicht wirklich angekommen ist.

00:17:49: Ja spannend du kannst mir vorstellen Olli Kommen wir mal zu diesem wunderbaren Projekt, was ihr vorhabt.

00:17:59: Für dich sind ja Benefiz-Aktionen nicht neu?

00:18:02: Ich habe mal ein bisschen geschaut... ich hoffe das stimmt jetzt alles sonst korrigierst du mich!

00:18:06: Also im Jahr zwanzig bist du mal von Rehlkirchen aus zur Nordsee und zurückgefahren.

00:18:12: Das ist ja schonmal etwas.

00:18:14: da standen dann auch irgendwie knapp einzwanzig tausend Euro für die deutsche Kindergräbstiftung ... als Spenden hinterher da.

00:18:22: Und dann hast du ... ... eine Tour von Flensburg nach Garmisch gemacht, ... ... wenn man sich das mal so vor.

00:18:28: Von Flensbruck nach Garnisch!

00:18:29: Das wusste ich sogar schon.

00:18:30: krass,

00:18:31: ne?

00:18:31: Ich wusste es nicht.

00:18:32: Du wusstest das.

00:18:33: aber mein Denkst du mit dem Auto ist das schon lang... ... mit dem Fahrrad noch mehr.

00:18:37: und da war das waren ... ... thousand onehundertdreißig Kilometer in sechsundvierzig Stunden ... ... auch vierzigtausend Euro Spendenergebnis.

00:18:47: Lassen wir mal kurz Sacken sozusagen, zumindest du kennst es hier schon.

00:18:52: Wann hast Du denn zum ersten Mal von Anhieh gehört oder gesehen bevor wir jetzt zu der Aktion

00:18:58: kommen?

00:18:58: Ja also das war vor ungefähr eineinhalb Jahren habe ich einen Beitrag gesehen über Social Media vom ZDF.

00:19:08: und ja den Beitrag hab ich gesehen und er hat mich direkt berührt und ist bei mir hier eingeschlagen.

00:19:17: und dann habe ich den Kontakt zu der Reporterin gesucht, vom CDF.

00:19:21: Und die war so nett und hat dann den Kontakt hergestellt zur Familie Wein und genau seitdem haben wir auch dann den Austausch.

00:19:30: also seit eineinhalb Jahren tauschen wir uns aus das wir haben es dann auch gegenseitig besucht und ja dann wurde auch gleich der erste Eindruck das Gefühl wurde bestätigt dass menschlich passt und was wir uns gegenseitig vorstellen, dann muss man ja auch offen für sein.

00:19:49: Und genau da bin ich auch richtig stolz und dankbar drauf dass Anni sich darauf einlässt und das ich das Projekt auf jeden Fall durchführen darf.

00:19:59: Da gehört eine Menge Vertrauen zu von beiden Seiten.

00:20:03: Jetzt kann man ja Spenden sammeln auf die eine oder andere Art.

00:20:09: Wann hast du so diesen Plan gehabt, so eine lange Radtour zu machen oder vielleicht über diese forty Stunden?

00:20:16: wie schnell kam das?

00:20:16: Oder hat sich das entwickelt?

00:20:19: Das ging sehr schnell innerhalb von zwei drei Tagen.

00:20:24: Weil ja gut ich habe mich erstmal der Familie vorgestellt und hab natürlich erklärt wer ich bin.

00:20:30: Wie gesagt schön dass man sich darauf einlässt weil erst mal ist man sicher fremd haben wir relativ oder sehr schnell Vertrauen zueinander aufgebaut, dass wir wirklich offen miteinander umgehen egal und was es geht.

00:20:45: Da habe ich gesagt ich würde mich gerne für euch einsetzen.

00:20:47: Ich fahre halt sehr sehr gerne Fahrrad Und ich stelle mir das und das vor und dann haben wir zusammen dieses Projekt ausgearbeitet.

00:20:55: da wir ein großes Ziel haben ist mir halt sehr schnell unser Herrmann eingefallen weil der über regional bekannt ist das Verhalt möglichst viele Menschen erreichen.

00:21:09: Vielleicht zwischendurch mal an, wie kommt so was oft?

00:21:13: Also gibt es oft Leute die sagen ich oder die irgendwie Kontakt suchen und sagen helfe und wir realistisch sind dann so die Anfragen wieder kommen.

00:21:21: also Wie war's als die Anfrage jetzt von Olli Kammers?

00:21:23: habt ihr euch da gedacht?

00:21:25: Also so Anfragen sind natürlich nicht alltäglich.

00:21:27: Das ist ja schon etwas sehr sehr besonderes.

00:21:29: auf jeden Fall Als meine Mama mir dann erzählt hatte, da würde ich mal für dich Fahrrad fahren.

00:21:37: Ich war so acht, vierzig Stunden.

00:21:39: Jetzt verrückt!

00:21:41: Und dann ist es natürlich auch so dass ich oder ich glaube meine ganze Familie bis jetzt noch nicht so wirklich Kontakt zum Radsport im Allgemeinen hatten.

00:21:49: Also ich glaube also da stellt man sich natürlich schon zu fragen wie funktioniert das mit Schlafen essen?

00:21:55: Das ist ja schon uns bewusst, dass es ein paar fahrliche Grenzen stoßen wird.

00:22:00: Aber ich glaube so dieses Ausmaß kann mir insbesondere auch erst nach dem Event dann wirklich, ja wenn das dann alles so einmal sagt und man dann nochmal denke ich glaubt dann kommt zu dieser... Das Ausmaus von der sportlichen Aktivität dann auf jeden Fall erst richtig rüber was da eigentlich dann geleistet wurde von Olli in einer Woche.

00:22:22: Ja weiter erst mittendrin in der Vorbereitung weil als Sportlerin kannst du es dir wahrscheinlich am allerbesten einschätzen.

00:22:28: aber Ja, sechsenneunzig Runden um denselben Ort.

00:22:33: Auch wenn es ein sehr schöner Ort ist was wir in dieser Stelle noch mal sagen müssen eine der schönsten Orte überhaupt.

00:22:39: aber trotzdem Sechsen neunzig runden drum herum.

00:22:41: Ist das mental jetzt nicht körperlich Aber ist es mental schwerer als eine Strecke von Garmisch nach Nee von Flensburg nach Garmich weil da siehst du ja immer etwas anderes.

00:22:52: Das wird sich herausstellen.

00:22:54: Da dass auch mein Experiment.

00:22:57: also Ich habe natürlich explizit wie gesagt auf dieses Event hintrainiert und hab schon ca.

00:23:04: hundertfünfzehn Runden bin ich da schon gefahren, also nicht am Stück sondern jetzt aus Jahr gesehen hundert fünfzehn Auffahrten und war eine Woche expliziten nur am Hermann-Tag und Nacht.

00:23:15: das waren natürlich immer so acht bis zwölf Stunden die ich damals gefahren bin.

00:23:18: Also es wurde mir... Das ist ja ein Witz!

00:23:21: Es wird mir nicht langweilig auch wenn man's vielleicht mit Glauben mag, dass ist sehr abwechslungsreich Zumal in der Woche war Herrmann leuchtet und das war schon sehr speziell.

00:23:34: Es war immer was los oder wenn auch nichts los war, genieße ich halt einfach die Ruhe und die Zeit für mich dass man wirklich einfach mal gar nichts hört.

00:23:43: Das war schon recht abwechslungsreich.

00:23:46: aber wie gesagt das wird jetzt natürlich etwas anderes und ist natürlich jetzt auch für mich ein Experiment.

00:23:53: Ich denke es wird die Sache an sich auf jeden Fall nicht leichter machen.

00:23:57: Ja.

00:23:59: Bist du schön formuliert?

00:24:01: So lange nonstop warten kennst du ja, was passiert jetzt?

00:24:06: ich denke mal vor allen Dingen im Kopf wenn es nachts ist, wenn du müde wirst, wenn's vielleicht kalt ist.

00:24:11: wettertechnisch solls ja wahrscheinlich an dem Wochenende eher sehr warm werden.

00:24:16: Sonnig und warm.

00:24:17: Wenn Schmerzen, Zweifel kommen... Was passiert da im Kopf?

00:24:20: oder kann man das alles so ausblenden?

00:24:22: einfach

00:24:23: also Eigentlich passiert gar nicht so viel im Kopf, also es passiert schon eine Menge im Kopf aber andere Sachen.

00:24:31: Zwar habe ich jetzt im Vorfeld ja auch ein tausend Kilometer drin wo ich das mal wie so eine Generalprobe nochmal alles durchgespielt habe.

00:24:40: man ist wirklich sehr fokussiert damit das auch am Ende klappt.

00:24:43: Also ich auf jeden Fall wie gesagt dass man die Trittfrequenz einhält, dass man hohe Tritt Frequenz fährt.

00:24:49: Man muss ja über diesen ganzen Zeitraum immer dran denken, dass man immer essen und trinken zuführt.

00:24:55: Das ist wie mit einem Auto wenn ich nicht mehr tanke dann komme ich nicht an Und daran muss man immer denken und der Kopf ist da wirklich beschäftigt Da diese Sachen nicht zu vergessen.

00:25:06: dieser von außen denkt man ja gut er fährt vielleicht seine Runde Ja gut der fährt halt Fahrrad aber da gehört schon eine Menge zu.

00:25:13: das ist jetzt auch bei mir über Jahre gewachsen.

00:25:16: Wie gesagt, da ruft man eigentlich immer den eigenen Status ab.

00:25:19: Wenn es dann Phasen gibt wo's vielleicht jetzt nicht so gut läuft, dann nimmt man vielleicht ein bisschen Leistung raus.

00:25:25: Also ich fahre nach Watt.

00:25:26: Ich sehe wie viel Kraft ich in die Pedale stecke und wenn ich jetzt merke, ich habe vielleicht Verdauungsstörungen oder sonst irgendwas Dann nehme ich halt Kraft aus damit ich dem Körper ein bisschen mehr Ruhe gönne.

00:25:38: Aber trotz alledem habe ich eine gewisse Renn-Einteilung und dann muss ich halt sehr fokussiert sein.

00:25:45: Und auch sehr konzentriert bleiben, genau.

00:25:49: Stefan Watt für alle die sich ein bisschen auskennen hast du eine Watzzahl mit der Du bergaufherst?

00:25:54: Was ist das ungefähr?

00:25:56: Tatsächlich ist es so... Ich werde jetzt da mit mehreren Rädern fahren also zwei mal auf jeden Fall einmal so einen Mountainbike wo ich eine relativ kleine Übersetzung habe damit ich halt relativ wenig Watt benötige für eine Runde und mit einem Rennrad.

00:26:11: Da habe ich auch eine Berg-Übersetzung drauf, ich sage mal da bin ich so bei einer Runde bei diesem Anstiegen bei Hundert neunzig Watt im Schnitt.

00:26:19: dabei lasse ich es halt weg runterlaufen in der Fläche unten auf Ebenen, da werde ich essen trinken und dann berghoch blusee ich halt meine Kraft dass man da ungefähr bei Hunderneundzig Watte liegt auf einer

00:26:30: Runden was ja auch schon nicht wenig ist.

00:26:33: also Bei früheren Touren gab es ja Support-Teams.

00:26:38: Es gab teilweise auch ein Begleitfahrzeug, Essen trinken, das du gerade schon erwähnt hast, Ersatzteile vielleicht auch.

00:26:44: Wie sieht das Team diesmal aus?

00:26:46: Also wer ist dabei?

00:26:46: Wir haben ja grade schon für alle die dies gesehen haben, ein paar Leute in der Kamera noch kurz gesehen.

00:26:51: Genau, auch dieses Jahr sind bauende Bautreizehnleute im neuen Team und internen Team.

00:27:01: Anni wird natürlich auch mit dabei sein und auch mit fahren Geschwister, die Eltern.

00:27:10: Aber ich bin schon einer Runde sind wir haben wir schon zusammen gedreht und ich muss sagen die Steigung Ist schon ganz respekt.

00:27:19: Ich war erst mal froh, als wir oben waren und dann war ich froh weil wir unten waren.

00:27:23: Weil der Olli fährt ja so schnell darunter.

00:27:24: Ich dachte mir, oh...

00:27:27: Lecker

00:27:27: festhalten wird gerade ausgucken!

00:27:29: Ich habe noch ein altes Auto und selbst das alte Auto und der Ente hat schon schwierig da hoch zu kommen.

00:27:35: Wenn es auto-schwierig hatte, hochzukommen mit mir drinnen Das

00:27:38: heißt dahinter auch eine alte Ente.

00:27:43: Ja die könnte überrunden, dass das also

00:27:47: ist.

00:27:48: Unser Basiscamp sozusagen ist das Haus des Gastes.

00:27:52: dort wenn wir eine Station haben dort sind immer Teammitglieder die rotieren und genau da bekomme ich immer Essen und Trinken.

00:28:00: und auch wenn Simon's physiotheaereutische Behandlung genau so ist das Team aufgestellt was sie immer durchwechseln.

00:28:09: Was würdest du sagen, ist bei so einer Aktion die größte Gefahr wenn man jetzt von Gefahr sprechen möchte?

00:28:13: Mal vielleicht abgesehen von anderen Verkehrsteilnehmern.

00:28:16: Ist das Wetter, Müdigkeit, Ernährung, Strecke oder Motivation?

00:28:22: Wobei ich jetzt schätze Motivations wahrscheinlich nicht bei dir.

00:28:25: Die größten Gefahren anführungsstrichen sehe ich jetzt bei diesem Event darin in der Abfahrt den Wildwechsel tatsächlich.

00:28:33: Ah okay ja!

00:28:34: Ich jetzt wie gesagt da... explizit da trainiert habe, auch Tag und Nacht gefahren bin.

00:28:41: Da ist Reger Wildwechsel und das wird die größte Gefahr sein vor allen Dingen über diesen langen Zeitraum.

00:28:47: wie gesagt so fokussiert bleiben in der Abfahrt, die relativ steil ist im Schlinge runter.

00:28:53: Da immer den Blick schweifen lassen rechts und links und gucken was da passiert.

00:28:59: Wie gesagt umso länger das Event ist mehr lässt natürlich die Konzentration nach und dann muss man

00:29:04: halt

00:29:05: wirklich fokussiert bleiben, dass man das nicht außer Acht lässt.

00:29:09: Das denke ich ist die größte Gefahr weil da habe ich eine Menge Dammwild immer gesehen.

00:29:13: Ja ja, da ist auch ein Jagdgebiet also da ist schon ordentlich... Hasen

00:29:18: und Igel sagen sich da schon gute Nacht.

00:29:20: Heißt es Hasen oder Igel?

00:29:22: Die dort Anwohnenden können ihre Rosen nicht pflanzen ohne dass sie täglich abrücknussbar werden.

00:29:29: Habe ich in einem anderen Hügel mal hier an Heiligen Kirchen nochmal eine Dote zu erzählen.

00:29:33: Wir gesehen ein Grundstück, das einzige Grundstuck am Berg mit Blumen was aber nur daran lag dass sie links und rechts von den Blumen einen Elektrodraht gespannt haben.

00:29:44: Das ist auch nicht nett.

00:29:46: Es ist sehr

00:29:47: radikal!

00:29:49: Nicht dass sich jetzt jemand angesprochen fühlt es war keine Kritik.

00:29:52: Nein

00:29:52: auf gar keinen Fall.

00:29:54: Aber wir wissen Boys?

00:29:57: Aber vielleicht noch die Frage, wie trainiert man eigentlich dafür?

00:30:02: Neun oder zwölf Kilometer fast zwanzigtausend Höhenmeter.

00:30:05: Ich sage mal, die Grundkonsistenz, man sieht es ja, ist vorhanden.

00:30:08: Aber trotzdem das ist wahrscheinlich ein etwas ungewöhnlicheres Training als für den normalen Sonntagsausflug.

00:30:15: Genau!

00:30:18: Dieses Mal ist es natürlich auch für mich ganz besonderes Projekt da sonst die Projekte für eine Stiftung war und diesmal Personen bezogen.

00:30:29: Das ist eine ganz andere Geschichte und ja, ich habe auf jeden Fall aufgrund dessen auch ganz anders trainiert.

00:30:38: natürlich weil ich es wollte, weil ich auch noch mal ein anderes Step sportlich machen wollte.

00:30:43: Habe ich mich da schon anders aufgestellt und zwar hab' ich dann nach dem Trainingsplan trainiert.

00:30:52: nur ein paar Zahlen zu nennen also dies Jahr bis jetzt.

00:30:56: Mein Trainingspensum liegt bei elftausend siebenhundert Kilometern bis jetzt.

00:31:00: Bis

00:31:00: jetzt?

00:31:01: Und

00:31:01: hundertvierzichttausende Höhenmetern und das sind im Schnitt ungefähr dreihundert Kilometer die Woche.

00:31:07: Das war jetzt mein Trainingspsum,

00:31:11: nicht mit dem Auto.

00:31:12: Der Spruch war zu teuer!

00:31:17: Wie gesagt, es ist aber über Jahre gewachsen Zwischendurch ein paar Meilensteine gehabt, weil ich zwischendlich auch gedacht habe ob das so richtig ist wie ich das so mache mit diesen Trainingsplanen.

00:31:27: Aber diese Meilen Steine haben mir jetzt diesen Erfolg gezeigt und das hat mir auf dem Weg dorthin jetzt auch gezeigt dass es für mich auf jeden Fall der richtige Weg ist.

00:31:37: Ich fühle mich jetzt auch gut.

00:31:39: Ein paar kleinere Einheiten stehen noch an aber die größten Schritte sind auf jeden fall gemacht.

00:31:48: Als du Anni gehört hast Da will jemand achtundvierzig Stunden für dich fahren.

00:31:53: Du hast es gerade schon mal kurz angesprochen, vielleicht nochmal... Wie war das?

00:31:57: Also was denkst und fühlst du dann wenn du das so hörst?

00:32:03: Ja also am Anfang war das natürlich schon ein bisschen verwirrend im ersten Moment weil wir uns ja auch noch überhaupt nicht gekannt hatten und dann eine fremde Person dann die überhaupt keinen Bezug zu meiner Lebensrealität in dem Sinne hatte.

00:32:19: Das war schon sehr weit hergeholt, sag ich mal in dem Sinne.

00:32:23: Aber als Olli dann besucht hatte mit Matthias war glaube ich noch dabei und seine Frau hat es einfach so direkt gepasst.

00:32:33: Es hat man dann auch gemerkt zwischenmenschlich dass das auf einer tollen Ebene harmoniert.

00:32:40: und was ich auch ganz wichtig fand war, groß zu sagen ich mache was inklusive sondern es ging wirklich darum jemand möchte wirklich etwas machen weil's ihm wichtig ist und nicht, weil jetzt für irgendwie mediales Interesse oder so.

00:32:58: das fand ich sehr schön mitzubekommen.

00:33:02: Und ich finde mittlerweile ist da schon eine sehr gute Freundschaft daraus entstanden.

00:33:07: jetzt abgesehen vom Alter oder der Herkunft.

00:33:10: also zum Beispiel einmal Waren wir zu Hause und mein Mama meinte so, ja übrigens Olli schläft heute bei uns.

00:33:15: Und ich so, welcher Oli?

00:33:16: Weil ich war korblett verwirrt.

00:33:17: Und sie ist ja Olli, Olli und ich so was macht der hier bei uns?

00:33:20: Ja, der fährt gerade irgendwie von da mit dem Fahrrad in den Bus wo schlafen.

00:33:23: Ich so ach cool!

00:33:25: Und dann war er bei uns, dann war das ganz normal und es ist wirklich sehr schön den Kontakt jetzt auch einfach längerfristig zu halten weil ich wünsche mir sehr dass wir auch nach dem Event auf jeden Fall noch im Kontakt stehen bleiben.

00:33:37: Deswegen bin ich auch sehr gespannt auf jeden fall Ja, auf das Event und freue mich da sehr

00:33:42: drauf.

00:33:43: Die nächste Tour vielleicht zusammen?

00:33:45: Ich weiß nicht, ob so viele Kilometer werden.

00:33:50: Sonst musst du... Vielleicht könnten wir jetzt noch die Spitze treiben.

00:33:53: Vielleicht können wir eine andere Route wählen aber ich könnte bestimmten Lastenrad organisieren.

00:33:57: Du hast gerade

00:34:03: schon gesagt mediale Aufmerksamkeit Du bekommst ja viel Aufmerksamkeit.

00:34:10: Jetzt dann auch durch die Aktion, wie war das am Anfang?

00:34:14: Wie ist es jetzt aufmerksam zu bekommen?

00:34:16: Ist es schönes, komisch oder gewöhnt man sich dran?

00:34:20: Ja also ich merke dass ich mit der Zeit auf jeden Fall freier bin so im Reden und das einfach viel besser rüberbringen kann was vielleicht auch an meinem Alter liegt dass ich jetzt einfach ein bisschen älter geworden bin das natürlich etwas anderes.

00:34:34: Ja, also das war ja am Anfang gar nicht so mein Ziel mit meiner Geschichte da.

00:34:38: So viel Aufmerksamkeit mäßig zu hervorzurufen.

00:34:43: Also ich habe ja... Ich war ganz lang mit meiner Mama, wenn ich so kam und die Leute wollten irgendwas von mir in die Interview oder so.

00:34:49: Ich spiel doch nur Hockey!

00:34:50: Ich mache doch gar nichts bis dann irgendwann diese Realisation kam.

00:34:55: Aber damit geht eine Message einher und das kann man verwenden um anderen auch was indirekt zurückzugeben.

00:35:03: Deswegen finde ich das sehr schön, wenn man seine eigene Stimme in so einem positiven Weg über die sozialen Netzwerke dann auch nutzen kann.

00:35:12: Das ist halt ein Vorbild für viele... Also glaube ich wirklich ne?

00:35:17: Du hast einen Bein verloren wurde amputiert und du sitzt dir, bist gut gelaunt, machst Sport!

00:35:24: Das ist schon glaube ich nicht glaube ich.

00:35:26: also das ist schon wahnsinniges Vorbild.

00:35:31: Es geht immer weiter.

00:35:32: Ja natürlich, aber das ist wie du es eben schon gesagt hast, es geht immer wieder weiter weil man hat so blödsinn klingt man hat keine andere Wahl.

00:35:38: und also ich weiß ich werde noch hoffentlich ein langes Leben vor mir haben.

00:35:43: und ja dann bringt's mir nichts wenn ich mit elf jetzt aufgebe und sage ja nee jetzt ist Ende deswegen.

00:35:50: Aber ich glaube das ist wirklich was besonderes in deinem Alter schon so cool und so tough uns auch so gut gelaunt dabei zu sein.

00:36:00: Ja, auf jeden Fall.

00:36:00: Aber ich glaube da war auch der Vorteil dass ich jung war weil ich einfach so kindlich und unbedarf an die Situation rangegangen bin.

00:36:06: Ich habe überhaupt keine Gedanken drüber gemacht und also ich wurde ja mit elf hatte ich ja Diagnose bekommen.

00:36:13: Ich habe von Anfang an einfach meinen Eltern blind vertrauten, weil so wenn ihr das jetzt sagt dass es muss.

00:36:17: Das muss das jetzt dann machen wir das jetzt heiße aber es ging halt auch immer weiter und dann jetzt auch die Unterstützung im Nachhinein noch zu bekommen eben auch solche Projekte mit Olli umzusetzen.

00:36:26: also ist ja auch nicht selbstverständlich, dass die Eltern dann sagen Ja klar!

00:36:29: Also wir fahren jetzt mal für heute drei Stunden nach Deadmold

00:36:32: und sitzen mehr...

00:36:33: Nach Deadmolt sollte man schon immer fahren, egal wie weit man hierher fährt.

00:36:36: Es geht nur um die Strecke

00:36:38: und nicht um Deadmol.

00:36:39: Noch einmal ganz kurz ein Werbevlog für unser Deadmoll

00:36:45: Ja.

00:36:45: Aber ist das so eine Aufmerksamkeit?

00:36:48: Kann eigentlich ertragen, aber es kann ja auch ein Druck sein.

00:36:51: Es gibt Situationen wo du dachtest, da hast du da auch mal so einen Druck im Fund.

00:36:55: Du hast gerade das Stichwort Vorbild genannt.

00:36:58: Das kann ja auf der einen Seite... Ja, auf der anderen Seite kann das ja auch einen Druck erzeugen.

00:37:04: Druck, ja also ich bin mir grad nicht sicher.

00:37:09: Also wirklich Druck.

00:37:11: Also manchmal so paar Situationen, dann steht man schon da und denkt sich okay.

00:37:15: wie drückt man das jetzt am besten aus, dass es auch darüber bringt was man sagen möchte oder ich habe auch mal ein inklusives Projekt mit den Lines gemacht und dann hätten die ja okay du musst jetzt vorher irgendwie so zweitausend Leuten drehen da war ich schon auch so oh ok cool machen wir.

00:37:32: Das ist dann schön wo man sich so denkt oh ok vielleicht bisschen größer und ein bisschen wichtiger aber ich mache mir tatsächlich gar nicht so viele Gedanken drüber.

00:37:43: Dadurch, dass ich ja jetzt auch schon relativ viel positives Feedback von dem was ich mache bekommen habe gewinnt man da dann schon an selbst vertrauen und sagt so kann er nicht ganz so schlecht sein.

00:37:53: Was man macht wenn man das jetzt schon so öffnet.

00:37:56: Das macht auf jeden Fall

00:37:59: vielleicht noch an dich Olli Das hat ja auch mit der Motivation zu tun.

00:38:04: Du weißt ja, Anni weiß das ist jetzt eine Runde die drehst du für sie?

00:38:08: Was verändert das vielleicht in der sportlichen Leistung oder im Blick darauf?

00:38:15: Ja wie gesagt wenn man jetzt Annis Worten hier lauscht bin ich einfach stolz darauf das machen zu dürfen.

00:38:24: und wie gesagt dass diese Familie das Anni mir so viel Vertrauen schenkt und dass wir zusammen dieses Projekt durchführen.

00:38:33: wie gesagt das macht mich Unheimlich stolz und ich bin wirklich dankbar, dass die Familie mir dieses Vertrauen geschenkt hat.

00:38:41: Wie gesagt man weiß sich wild fremd und dass man da gleich so offen miteinander umgeht.

00:38:46: also das ist diese Perspektive die Annie hier schildert, dass man die so hautnah mal mitbekommt Da bin ich einfach so dankbar.

00:38:54: Ich meine da gibt es nichts zu sagen.

00:38:57: Also das mache ich einfach von Herzen gerne

00:38:59: Und das ist wahrscheinlich auch der Unterschied zu anderen Projekten.

00:39:04: Es geht jetzt ja um eine konkrete Person, also für eine Stiftung zu fahren ist es ein aber wirklich für eine konkrete Person zu fahren, ist ja nochmal ein anderes Thema.

00:39:11: Wenn

00:39:13: ich die Aktion mal so in einem Wort beschreiben solltet, kann doch Einsatz sein!

00:39:19: Was würdet ihr sagen?

00:39:21: Also von meiner Seite aus einfach nur Herzenssachen

00:39:25: Ja, also... Ich würde das Ganze jetzt auch Ja, mir fallen zwei Wörter ein auf einem Grenzen los.

00:39:34: Weil ja also allein das Oli sportlich leistet ist unvorstellbar.

00:39:41: ich glaube für uns alle wir werden bis nach hinein wie schon erwähnt vielleicht bisschen greifen können aber wirklich mit erleben wird es keiner.

00:39:49: dann für mich weil man mit einem ganz anderen Gefühl in die Zukunft weiter blicken kann weil man eben Also ich habe ja jetzt noch eine Sportprothese, aber wenn die dann irgendwann nicht mehr funktioniert.

00:40:02: Dass man dann weiß, ah warte mal vor drei vier Jahren da ist ja mal jemand in der Fahrrad gefahren.

00:40:07: Da gibt es ja jetzt auch finanzielle Möglichkeiten und mein Traum vom Sport machen ist jetzt nicht an dieser Stelle zu Ende sondern geht noch viele Jahre weiter.

00:40:18: Und dann würde ich vielleicht aber auch Grenzen verschieben bezeichnen weil ich glaube... Ich glaube, wir alle wachsen am Ende ein bisschen über unsere eigenen Grenzen hinaus.

00:40:30: Oli von seiner sportlichen Leistung das hast du ja schon beschrieben aber wir auch zusammen was wir jetzt hier schon in den letzten Wochen durch die mediale Aufmerksamkeit einfach gesellschaftlich vielleicht auch für Grenzen verschoben haben an dem Punkt dann auch dass wir zeigen hey es ist doch nicht unmöglich und wenn man wirklich zusammen auf einem Strang zieht sind so viele Sachen möglich dass man damit dann auch Grenzen wirklich bewegen kann und da einfach einen Statement setzen kann Ja.

00:40:57: Schön, sehr schön!

00:41:00: Das sind wir jetzt auch wunderbar im Thema Grenzen, grenzverschieben vorhandene Grenzen Stichwort Teilhabe.

00:41:06: auch Es geht ja um eine Sportprothese oder um eine sportfieder das klingt ja erstmal nach Technik Aber da geht es ja auch um Teilhabe.

00:41:18: Da kann jemand dann weiter Sport machen, Teil einer Mannschaft sein sich ausprobieren stärker werden.

00:41:24: Da liegt ja auch so ein bisschen die Problematik.

00:41:27: der Deutsche Behindertensportverband verweist zum Beispiel darauf dass fünfundfünfzig Prozent den Menschen mit Behinderung keinen Sport treiben gegenüber zweiunddreifzig Prozent dem Menschen ohne Behinderungen und ohne das jetzt ein Vorwurf an die Sportvereine sein soll nur sieben Prozent der knapp neunzigtausend Sportvereine bieten Sport für Menschen mit Behinderung an.

00:41:46: Das hat natürlich viele Gründe, wie gesagt das ist jetzt kein Vorwurf an die Sportverein.

00:41:52: So eine Sportprothese ich habe vorhin nochmal gefragt, die du brauchst kostet ungefähr dreißig tausend Euro.

00:42:01: Du hast es eben schon gesagt aber vielleicht sagst du noch mal was macht eine Sportprodese möglich?

00:42:07: Was einer Alltagsprothesie nicht?

00:42:10: Das heißt, warum braucht es die um weiterhin am Sport teilhaben zu können?

00:42:16: Ja also einfach prinzipiell das Rennen dass man damit rennen kann und ja einfach mit anderen auf Augenhöhe konkurrieren kann dann eben auch im Saisonschulsport oder jetzt wie bei mir im Alltagssport-mäßig.

00:42:30: Und das ist glaube ich sehr wichtig für Menschen die schon so schickster als Schläge erlebt haben.

00:42:37: Weil also Sport kann einem ja so viel bieten.

00:42:39: Also da kann ja also Hut machen, Kraft spenden und zeigen dass man trotz seiner Einschränkung halt seine eigene Ziele verfolgen kann was ja dann auch auf langfristiger Sicht eigentlich sehr wichtig wäre weil wenn mein Länger fit bleibt dann braucht man im Alter nicht so viel versorgen.

00:42:55: deswegen verstehe ich da den Denkansatz von den Krankenkassen tatsächlich auch nicht so ganz.

00:42:59: das ist nur bis zum sechzehnten Lebensjahr eben finanziert wird weil die Krankenkasse für die dies verpflichtet einen beschulbar zu machen.

00:43:07: Aber das hört ja danach gar nicht auf und deswegen muss ich tatsächlich für mich sagen, dass sich in gewissen Weisen sehr dankbar bin.

00:43:14: Dass ich so früh amputiert wurde eben auch was ich natürlich jetzt erstmal sehr absurd anhört.

00:43:19: im ersten Moment aber wenn man sich jetzt mal vorstellt, dass jemand irgendwie mit twenty fünf amputieren wird weil er irgendwie einen Unfall hat oder so dann stirbt mit der Amputation der Traum vom Sport machen und von sich frei ausleben Und das finde ich halt einfach sehr schade.

00:43:35: und deswegen Ja, weiß nicht.

00:43:36: Ist das auch so ein sehr emotionales Thema?

00:43:38: Weil jetzt eben auch diese ungewisse Zeit für mich beginnt, dass ich halt eben nicht mehr sechzehn bin und da jetzt auch mit rein zähle.

00:43:46: Das heißt also die Alltagsprothese, die du hast wird von der Krankenkasse bezahlt, also auch später aber eben die Sportprothesen nicht.

00:43:56: Das heisst wenn wir wieder beim Stichwort Inklusion, wenn man das jetzt sagt oder fordert dann hieße im Punkt, wo Sport dass die Menschen, die es brauchen dann auch für Sport sozusagen ermöglicht werden mit so einer Portese und das ist erstmal so nicht möglich.

00:44:15: Und deswegen ja auch diese Aktion.

00:44:18: Also im Leistungssport ist natürlich schon möglich, aber bei mir geht's dann eher um den breiten Sport halt im Allgemeinen, dass es da eben noch nicht normalisiert wird also das medial Interesse und auch so.

00:44:29: Also die Paralympics, sie werden ja immer größer und es wird hier immer sichtbarer und die Menschen ist ja auch so dass es jetzt mittlerweile in den öffentlichen Fernsehsendern übertragen wird.

00:44:37: also da wächst ja das Interesse schon.

00:44:40: aber dass eben normal wird hey da ist ein Fußballfeld und da spielen deutsche Fußball und da ist halt einer mit Portese dabei.

00:44:46: Das ist halt noch überhaupt nicht damals halt eben auch kaum sichtbares im Alltag und daran muss auf jeden Fall gearbeitet werden

00:44:54: Ist ja häufig so, ne?

00:44:55: Du hast gesagt breit Sport.

00:44:56: Darum geht es ja die Profi-Sportler, die eine spezielle oder eigene Betreuung haben.

00:45:03: da ist dann wie du sagst schon ein anderes Thema wieder.

00:45:06: Du warst Gesicht der Special Olympics Landespiel in Hanau.

00:45:11: Stimmt das?

00:45:11: Ja genau und hast auch mal selber einen Feldhockey und Tennis Tag organisierten inklusiven.

00:45:17: Das heißt du willst nicht nur in Anführungen strichen einfach so Sport machen sondern Du hast ja auch mal irgendwann den Wunsch geäußert, auch für andere was zu verändern.

00:45:27: Kam das gleich?

00:45:29: Oder hast du dir irgendwann gedacht ich habe jetzt hier auch Möglichkeiten vielleicht durch das mediale Interesse da etwas zu bewirken auch für anderen?

00:45:36: Ja also... Ich glaube das hab' ich immer schon so ein bisschen angedeutet.

00:45:41: Ich hab einfach immer Hockey gespielt mit zwei Beinen oder einem Bein.

00:45:44: Das war für mich eigentlich am Anfang prinzipiell relativ egal.

00:45:48: Und dann vor ungefähr zwei Jahren kam jemand auf uns zu von Lions International, war das glaube ich und hat mich eben gefragt ob ich ein Projekt machen möchte weil er das halt eben gesehen hat.

00:45:59: Ich sage mal, ich habe kein Projekt was soll ich denn bitte machen?

00:46:02: Und dann kam er auch öfters und meinte, ja, dein Projekt, ich war die ganze Zeit so.

00:46:06: Was für ein Projekt?

00:46:07: Ich spiele Honke!

00:46:08: Das

00:46:09: ist mein Leben.

00:46:10: Genau,

00:46:10: genau.

00:46:11: Das ist einfach

00:46:11: nur mein Leben!

00:46:12: Es ist nicht einfach

00:46:13: ich.

00:46:13: Da gibt es nichts mehr.

00:46:14: Dann war er doch, doch... ...und dann hatte er auch immer eine so offene Frage gestellt.

00:46:18: Ich war richtig überfordert.

00:46:19: Ich dachte mir wirklich für drei Wochen sorry.

00:46:22: Ja ne, aber ich dachte mir so was willst du von

00:46:24: mir?!

00:46:24: Ja, das war wirklich... Und irgendwann kam mir meine Mama und ich kam auf die Idee Ja, aber genau das ist halt das Projekt.

00:46:31: Genau das ist der Sinn dahinter und genau das was so wichtig ist dass es eben normal ist.

00:46:36: Und dann war damit so ein bisschen dieser Gedanken hier geboren.

00:46:41: Damit kann man ja wirklich etwas bewirken und das auch in die Realität umsetzen.

00:46:45: Aber das ist schon krass wenn man merkt wie außen Das.

00:46:47: für Außenstehende ist das ein Projekt, ne?

00:46:49: Für die ist das soweit weg Und für dich ist es so selbstverständlich.

00:46:54: Also das zeigt ja nur ... wie gut und wichtig es ist, was du da machst.

00:46:58: Dass man eben diese Übersetzung schafft... ...und sagt hey!

00:47:01: Was für euch ein Projekt das ist?

00:47:02: Für mich mein Leben.

00:47:03: Und lasst uns da mal irgendwie drüber sprechen,... ...dass das normal wird

00:47:06: ne?!

00:47:06: Und das kann das dann ja auch für andere sein.

00:47:08: Ja genau.

00:47:09: Das wäre wieder bei der Frage der Ermöglichung.

00:47:10: Genau.

00:47:12: Wenn du jetzt... Ich weiß nicht ob er das sagen kann aber... ...was würdest du dir von Sportvereinen wünschen?

00:47:17: Also wenn ihr jetzt in den Sportverein sagt... Thema Ermöglichungen, Inklusion oder so.

00:47:22: Und vielleicht selber überfordert sind.

00:47:24: Ich glaube da können wir gerade bei dieser Normalität bleiben.

00:47:28: Also es ist natürlich sehr wichtig, dass viele Sportvereine das überhaupt erst mal anbieten aber dabei geht's dann... also das fand ich sehr interessant.

00:47:37: auch im Rahmen der Special Olympics war ich bei einer Podiumsdiskussion eingeladen und dann wurde ich gefragt ja was können wir denn in unserer Stand-in-Haare noch inklusiver machen?

00:47:45: Und dann weil ich wollte Es geht nicht um die zehnte behinderten oder rollstuhlgerechte Rampe die wir hier irgendwo hin bauen Weil im Fall der Fälle wird es daran nicht scheitern.

00:47:55: Da werden fünf engagierte Leute sein, die da mithelfen und dass jeder dorthin kommt wo er soll, sondern es geht darum das es normalisiert wird.

00:48:01: Und dass es normal ist, dass es gemischte Mannschaften gibt.

00:48:05: natürlich wenn's dann im Leistungsbereich ist, dann gehts nicht mehr.

00:48:08: aber was ich immer schade finde ist wenn so Inklusion mit Ausrufe zeichnet und dann kommt nichts bei rüber.

00:48:15: Wenn die Sportvereine sich als Oberstess auf die Webseite schreiben ja wir sind inklusiv Aber dann merkt man so ja okay aber wirklich Was machen?

00:48:24: Einfach irgendwo eine Rampe, aber sonst hat nichts.

00:48:27: Und einfach

00:48:29: dieses Inklusion mit Ausrufezeichen oder so einem Schild... Das kann ich leider gar nicht!

00:48:34: Also das finde ich ganz schrecklich, dass man sich in der Gesellschaft damit etabliert und damit einen gewissen Status hat.

00:48:45: Aber dann wirklich was zurückkommt für die aktiven Sportler ist halt Wo ich sagen würde, da sollte dann der Fokus drauf liegen eher.

00:48:53: Das Normale wird einfach im Ganzen?

00:48:55: Ja!

00:48:56: Genau.

00:48:57: und dass es nicht nur als sloganmäßig genutzt wird sondern das dann wirklich auch gelebt wird weil das bringt auch nichts wenn das dann irgendwie angeschafft wird.

00:49:04: aber es ist ein Vereinsleben nicht wirklich verankert sondern das ist dann wirklich da als Normalität mit aufgenommen wird.

00:49:10: Ich glaube das ist sehr wichtig

00:49:11: Und was auch wichtig ist nicht nur bei den Vereinen und du bist jetzt jung und super sportlich.

00:49:16: Aber ich glaube es ist tatsächlich wichtig für die Betroffenen, dass sie wissen das es die Möglichkeit gibt.

00:49:21: Also ich weiß, dass wir jetzt mal zum Beispiel extra in unserem Heimspiel nochmal einen kurzen Weihbibliq-Blog einzuschieben.

00:49:25: hier haben wir eine inklusive Sprechstunde mit Menschen, die eben eine Behinderung haben und sagen wir würden gerne weiter Sport machen aber wir wissen gar nicht wo.

00:49:32: Und das

00:49:33: ist glaube ich tatsächlich auch, dass die Menschen einfach auch einen Anlaufpunkt haben um zu sagen okay wo muss überhaupt hin?

00:49:40: Also das ist glaube ich auch so.

00:49:43: Ich meine, ich reite jetzt zum Beispiel, wenn ich sage, ich würde hier weiter reiten, an wen kann ich mich wenden?

00:49:47: oder wo kann ich Fußball spielen?

00:49:49: Das ist gerade im Internet.

00:49:50: manche... also viele Hamzaen kann ja auf ihrer Internetseite, weil es sind Sportvereine die leben nicht davon dass sie gute Internetseinnahmen, das ist ja einfach so.

00:49:57: und da sind solche Verbindungen glaube ich wirklich wichtig, dass man eben auch Plattformen schafft.

00:50:02: Der Verein macht das schon, aber es muss auch irgendwie nach draußen kommen.

00:50:05: Das haben wir auch gemerkt bei diesem Hockey-Tag den ich veranstaltet hatte.

00:50:09: Es war super schwer an Teilnehmer zu kommen weil ja woran wendet man sich?

00:50:14: Also man kann sie jetzt an diese Teezhäuser wenden und dann...

00:50:17: Also

00:50:18: du kommst einfach gar nicht

00:50:19: in der Zielgruppe, ne?

00:50:20: Ja.

00:50:20: Das ist halt auch dass man da am Gesichtbarkeit um Allgemeinenschaft.

00:50:23: Ich glaube das ist ein großer Schritt der getan werden muss

00:50:26: und dass die Hemmschwelle halt auch wegfällt bei den Betroffenen.

00:50:30: Du bist jetzt jung mutig aber das... Ach, weil mutig vielleicht was du ja gesagt hast.

00:50:35: Aber so dass man sich auch einfach traut zu sagen okay man sieht mir das nicht an oder ich habe eine Behinderung ich möchte trotzdem Sport machen.

00:50:42: An wen kann ich mich wenden?

00:50:43: Und

00:50:44: ich glaube da leben wir gerade im Zahn der Zeit in einem richtigen Zeitaltermäßig, weil es ja gerade eben diese Bewegung ist.

00:50:51: Also ich hab das Glück... Ich muss nicht mehr mit nem Bein rumlaufen was aussieht wie von einer Schaufensterpuppe sondern ich laufe damit draußen rum mit kurzer Hose.

00:50:58: Das ist schwarz, das ist kapot und ich sage so Ja!

00:51:00: Und das finde ich schön.

00:51:02: Und das find ich schöner als wenn das dann ist, denn wenn das jetzt Hautfarmen wäre, dann wird jeder fünfmal hinkommen.

00:51:06: Oh, da

00:51:07: guckst du mal, fünfmal und sagst was?

00:51:08: Was?!

00:51:09: Ja genau

00:51:10: aber so dass man das eben so sichtbar machen kann, das is halt glaube ich auch ein großer Fortschritt mit der Zeit glaube ich noch mehr normalisieren wird und dann auch nochmal diese Hemmstabellen eben abbaut, weil es jetzt eben viel sichtbarer wird.

00:51:22: Ja

00:51:23: vielleicht noch an dich Olli die Frage wenn du jetzt Spenden sammelst sind wir jetzt auch wieder in dieser Frage wie erklärst du Menschen dass es da eigentlich nicht um Luxus geht sondern wirklich um?

00:51:35: haben wir gerade auch viel gesprochen um etwas Normales um Teile habe um Ermöglichung?

00:51:40: oder kommt dann oft mal was begegnet dir wenn Du Spenden Sammelst?

00:51:45: Also ja, man hat halt verschiedene Reaktionen.

00:51:50: Ist immer sehr interessant wie Menschen darauf reagieren.

00:51:53: Ich meine das ist auch über Jahre gewachsen.

00:51:55: Anfang habe ich mich damit etwas schwerer getan auf Menschen zuzugehen sich zu öffnen und einfach die Leute ansprechen.

00:52:03: Aber über die Jahre habe ich gemerkt Das Wichtige ist dass man direkt mit den Menschen in den Austausch geht.

00:52:11: das erklärt, worum es geht.

00:52:13: und ich sage mal so jetzt in diesem fall wie bei annie zum beispiel ist es ja so wenn einer eine leidenschaft hat Und egal was es ist ob ich modell baumache tennis spielen golfen fahrrad fahren lesen Wenn nicht enden mensch die leidenschaft nehmen würde.

00:52:30: Was bleibt dann über dieses gefühl wenn ich wirklich ne leidenschafft habe wie wenn mir zu einer als fahrer weg nimmt?

00:52:35: dass gibt mehr so viel freiheit so viel Kraft und ja, das ist einfach... Das können dann Menschen nahvollziehen.

00:52:45: Wenn ich sage, guck mal Anis Leidenschaft ist Felturgie spielen, das gibt dir Kraft und noch vieles mehr.

00:52:51: Das ist mit ihr Lebensmittelpunkt.

00:52:53: und wenn das jetzt wegfällt was passiert?

00:52:56: Wenn das Können dann ja Menschen umwünschen, wenn jetzt der oder die Tennis spielt und dann kann man sich das vorstellen, was das für eine Person bedeutet.

00:53:07: Kommen wir nochmal zum Herrmann.

00:53:12: Das höchste Denkmal Deutschland, es geht ja... Es ist das höchsten Denk-Mal-Deutsch-Stand.

00:53:16: Siehst du?

00:53:16: Guck mal!

00:53:18: Und hoch in verschiedener ist einmal hoch aber es liegt auch hoch.

00:53:21: Auch wenn wir hier im nördlicheren Teil von Deutschland sind, sind wir in einer Region die da wo ihr fahrt, wo du fährst, wo Ihr fahrts, ja auch Lippische Schweiz genannt

00:53:32: wird

00:53:32: Zumindest ein Teil.

00:53:33: Die Abfahrt geht über die Lippische Schweiz, was wirklich stimmt ist kein Scherz?

00:53:36: Das

00:53:37: glaube ich.

00:53:37: jetzt weiß nicht auch warum du in der Gegend über Heimat bist.

00:53:39: Da

00:53:42: gibt es noch einen Schild an den älteren Gasthof.

00:53:45: Ja genau da gab's doch mal einen Gasthof, aber der ist lange schon verfallen leider.

00:53:51: Aber trotzdem!

00:53:51: Es ist ja eine wirkmächtige Kulisse bekanntester Ort der Region.

00:53:56: Du hast es vorhin ja auch schon gesagt jährlich mehr als eine halbe Million Menschen sind hier.

00:54:03: Und du fährst drum herum?

00:54:09: Wir können uns alle denken, aber warum der Herrmann war es wirklich nur die Kulisse oder auch das Profil also ist hat es auch sportlich ein Reiz den vielleicht andere in der Region vorhandene Berge nicht haben.

00:54:23: Also der Grund war erstmal der wir haben ja ein großes Ziel nämlich diese hoffentlich zusammenzusammeln und da wollen wir natürlich möglichst viele Menschen erreichen.

00:54:38: Und deswegen habe ich stand relativ schnell fest, da das Hermannsdenkmal auszuwählen.

00:54:47: Im Laufe dieser Zeit muss ich feststellen dass das absolut richtig war jetzt eben nach hinein diese Strecke zu wählen weil hört sich jetzt vielleicht komisch an aber irgendwie ein total anderer Bezug zu Dittmull bekommen und zum Herrmannsteck mal, weil wenn man da so oft ist.

00:55:08: Also da ist ja immer Bewegung und ich habe das wie gesagt Tag und Nacht und zu verschiedenen Jahreszeiten erlebt und es einfach eine richtig schöne Strecke sehr abwechslungsreich obwohl man sich das vielleicht nicht vorstellen kann.

00:55:22: aber da ist immer Bewegungen drin und ist natürlich auch sportlich in hoher Anreiz für mich.

00:55:31: Du fährst ja u.a.

00:55:32: forty Stunden am Freitag und Samstag, ist das

00:55:36: ne?

00:55:37: Um sechs Uhr um acht Uhr morgen zu starten

00:55:40: und

00:55:40: dementsprechend Sonntagmorgen um acht Schluss.

00:55:48: Jetzt ist es ja in einer... viel frequentierten Strecke am Wochenende gerade, an Sommer-Wochenenden so als auch noch ein schönes Wochenende werden.

00:55:57: Wenn jetzt der oder die eine oder andere sagt Mensch prima da fahre ich mal mit oder da will ich an der Streckel stehen und jubeln oder ich will was ich nicht irgendwas machen keine Blumen schmeißen Aber

00:56:08: wegschmeißen, das habe ich mal gelernt als ich bei der Tour de France und du soll doch zu Besuch waren mir das angeschaut.

00:56:14: Und bloß nicht schmeißen?

00:56:15: Die

00:56:15: schmeißten sind die Fahrer aber nur in bestimmten Strecken.

00:56:18: Genau oder die Bombenwagen die vorweg waren.

00:56:20: Das ist so ein Bombenwagen der vorweg fertig war.

00:56:23: Bei der Tour De France gab es das.

00:56:27: Die hat eine vorher tatsächlich von so ganz vielen Schwachs von Sponsoren.

00:56:31: Wir haben Bommungsgeworfen.

00:56:34: Der Sponsorentrag fährt immer voraus und dann... Das kriegen wir vielleicht

00:56:38: auch noch.

00:56:39: Es ist spannend bei den Sponsoren, ich hörte der eine oder andere arbeitet ja mit Kisten und Flaschen wenn die dann geworben werden.

00:56:45: Vielleicht machen

00:56:47: wir das bis nächstes Mal irgendwie, glügelter nochmal im Plan aus!

00:56:50: Aber wenn jetzt jemand sagt er möchte oder sie was können die Begeisterten tun?

00:56:56: Was sollten Sie nicht tun?

00:56:57: Und wenn man dich begleiten will Ja oder nein, oder wenn dann wie?

00:57:02: Also wir freuen uns natürlich über jeden der an die Strecke kommt und uns unterstützt.

00:57:09: Tag und Nacht, wie gesagt das sind ja zwei Nächte.

00:57:12: Achtundvierzig Stunden also das Zeitfenster ist groß genug Werderzeit hat.

00:57:16: Wir freuen uns total wer da auch tagsüber an der Streckel steht Oder auch nachts Genau vor allen Dingen in der zweiten Nacht denke ich wird es wirklich Tricky werden, da zählt jede Motivation und für Leute die mitfahren möchten auch darüber freuen wir uns.

00:57:37: Während der ganzen Aktion werde ich persönlich nicht großartig sprechen, nicht dass die Menschen sich wundern das hat aufgrund der mit der Lungenfunktion was zu tun, dass das ganze Event halt sehr auf die Lunge geht und da werde ich meine Stimme schonen Kräfte schonen.

00:57:54: Und wenn Gruppen oder Leute mitfahren möchten, dann bitten wir auf jeden Fall da einen Abstand von mindestens fünf Metern einzuhalten und mir nicht punktgenau auf Verstrecke zu folgen.

00:58:08: Da ich halt hier und da vielleicht ausweiche und auf dem Fußweg kurzzeitig mal ausweichere und wenn das natürlich zwanzig andere Radfahrer auch machen ist es nicht so gut.

00:58:19: also die bitte immer auf der Straße bleiben bei der roten Ampel anhalten.

00:58:25: Genau, und dann trifft man sich einfach wieder genau.

00:58:27: Ich fahre mal in Tempo.

00:58:28: wie gesagt wir freuen uns riesig über jede Unterstützung.

00:58:32: Und du sagst jetzt ja Haus des Gastes ist ein Abwehr euer Basecamp.

00:58:35: das heißt wenn jetzt einer kommt und sagt ich habe Fragen wann wie wo können die sich bestimmt auch an den Menschen da vor Ort benden?

00:58:40: Und die erklären einem dann...

00:58:42: Alle mit

00:58:44: pinken T-Shirts!

00:58:44: Alle mit Pinken T Shirts!

00:58:46: Hast Du die Farbe ausgesucht?

00:58:47: Ja

00:58:47: sehr gut!

00:58:51: Wunderbar.

00:58:52: Ich

00:58:52: habe auch gesehen, darf ich noch ein Werbeblock einschieben?

00:58:54: Bitteschön!

00:58:54: Es gibt ja einen Geschäft, die leider aus der Detmo in der Innenstadt eigentlich weggezogen sind nach Hiddissen.

00:58:59: aber gut schönen Grüße an Hiddison wir gönnen es euch.

00:59:02: da gibt's hier auch Fenty Shirt sogar mit Hashtag Achtentvierzig Stunden für alle bei der lieben Myriam Heimatlieber an der Friedrich-Ebertstraße.

00:59:08: also ich glaube da geht glaube ich auch einen Teil noch von an euch.

00:59:11: dann irgendwie über das Programm hatte ich irgendwie mal gehört oder so.

00:59:15: ne

00:59:15: Also

00:59:17: ich wollte gerade sagen dass ist ja auch Wer das noch an der Strecke ein bisschen mehr mitfiebern möchte, der ist da glaube ich ganz gut aufgehoben.

00:59:24: Das

00:59:24: ist super!

00:59:25: Und auch der Stadtpodcast wird ja in Form eines hier anwesenden Co-Moderators miet auf der Stärke sein zumindest kurzfristig.

00:59:33: In Form

00:59:34: eines Co- Moderaters?

00:59:35: Man sagt ja immer wenn zwei moderieren sind dann mal beides co-moderate.

00:59:38: Ach so, das kannte ich nicht, Entschuldigung.

00:59:40: Ich

00:59:40: habe zu lange in der Schweiz gelebt, da ist es okay...

00:59:45: Ich hatte kurz Angst gerade.

00:59:50: Aber ich werde auch ein bisschen einen, zwei ... Ich weiß nicht wie viele Runden ich schaffe!

00:59:54: Ich kenne zwar diese Hermann-Runde auch mal über den Schlinge und das war halt immer nur einmal von daher.

01:00:00: aber ich nehme auch die Kamera mit Halterabstand und berichte dann für den Stadtpodcast vielleicht sogar live.

01:00:05: Mal

01:00:05: gucken, vielleicht stell' ich mich einfach an die Strecke und versuche mal den Co-Moderator.

01:00:11: Wir

01:00:12: sprechen uns noch ab und fressen uns dann da.

01:00:14: Das ist eine gute Idee!

01:00:15: Mal zu fragen, wie es so ist?

01:00:17: Ja das mache ich mal.

01:00:17: Das finde ich sehr gut.

01:00:20: Und stehend

01:00:20: nicht lächeln kann ich.

01:00:21: Dann

01:00:22: sehen wir

01:00:23: alles

01:00:23: an und auf der Strecke.

01:00:25: Genau, so machen wir das.

01:00:26: Aber eine letzte Frage möchte ich euch bekannt für die Werbeblocks.

01:00:30: Wenn man sagt okay, ich kann nicht kommen... Ich kann kein T-Shirt kaufen.. Ich bin vielleicht gar nicht in der Ecke.. Ich möchte aber trotzdem was tun.

01:00:36: Ich möchte das Ganze vorhaben oder stützen.

01:00:38: Wie?!

01:00:39: Gibt es Möglichkeiten, wie man spenden kann, wenn man nicht vor Ort sein kann?

01:00:44: Also wir haben unter Hashtag, achtundvierzig Stunden für Annie findet man eigentlich alle notwendigen Informationen.

01:00:52: Bei Instagram dann.

01:00:54: Hashtags oder

01:00:55: bei Google geben

01:00:56: und da sind eigentlich alle Informationen über GoFoundMe kann man auf jeden Fall spenden.

01:01:02: Okay

01:01:03: super sehr

01:01:03: gut!

01:01:04: Dann gucken wir vielleicht noch zum Schluss noch ein bisschen in die Zukunft.

01:01:08: Jetzt geht es hier um die Prothese.

01:01:10: Anni, was ist denn wenn du jetzt in die Zukunft schaust?

01:01:12: Was ist dein nächstes Ziel?

01:01:14: Sportlich vielleicht oder auch so?

01:01:17: Du bist Schülerin noch.

01:01:18: das heißt eins der Ziele wird ja wahrscheinlich sein Schulabschluss.

01:01:22: aber trotzdem wo soll's hingehen?

01:01:24: für dich?

01:01:25: Ja also sportlich hoffe ich natürlich dass sich weiterhin Hockey spielen kann.

01:01:29: Ich weiß nicht, probiere ich auch mal eine andere Sportart aus.

01:01:33: Das ist ja im Paralympischen Bereich sehr gang und gäbe da auch mal so ein bisschen durch zu wechseln.

01:01:37: aber erstmals der Plan beim Hockey zu bleiben.

01:01:40: Wir haben dann wie schon eben gesagt wie gesagt hast Schule Abi machen in zwei Jahren.

01:01:45: das noch ein bisschen Zeit.

01:01:46: Aber es geht jetzt auf die Endphase zu wo alles zählt.

01:01:50: Dann vielleicht Führerschein.

01:01:53: Ja, mal schauen.

01:01:54: Ich plante tatsächlich nicht so ganz in die Zukunft.

01:01:57: Das ist eine Sache, die man während der Krankheitszeit gelernt hat was einem da auch genommen wurde.

01:02:01: nie zu weit in die Zutaten gucken sondern sich ja immer über die kleinen Dinge freuen und von Tag zu Tag zu leben und einfach schauen was wird weil es einfach als Krebspatientin ist einem das... ...ja ist nicht drin so weit zu denken.

01:02:14: deswegen habe ich da jetzt noch nicht so genauer Pläne.

01:02:17: aber ja

01:02:19: Und gleichzeitig ist das ja auch eine Weisheit, die allen gut tut ne?

01:02:22: Kleine Schritte und nicht gleich das übernächste von daher.

01:02:25: Super!

01:02:28: Olli, welche... Kann man das sagen?

01:02:29: Welche Stunde der achtundvierzig Stunden wird die schwierigste sein?

01:02:36: Da wird es keine bestimmte Stunde geben.

01:02:38: ich denke dass es tatsächlich das wichtigste ist Die Kräfte vom vornherein vernünftig einzuteilen den Adrenalin in Zaun zu halten Ich weiß nicht wie viele Besucher am Start sind dass man von vornherein fokussiert bleibt und genau das Ziel im Auge behält.

01:03:01: Und dieses Dosieren am Anfang wird sehr wichtig sein, da denkt man vielleicht, ich bin jetzt hier zu langsam, ich investiere zu wenig aber nach hinten

01:03:12: raus

01:03:14: muss es halt passen.

01:03:15: Das ist das Wichtige.

01:03:16: deswegen denke ich, dass das erstmal schwierig ist.

01:03:19: natürlich die zweite Nacht wird auch ziemlich entscheidend sein Genau.

01:03:25: Okay, super.

01:03:26: und dann wenn alles vorbei ist dann gibt es eine kleine Party wahrscheinlich oder eine größere.

01:03:32: Wenn du wieder kannst.

01:03:33: Ja genau,

01:03:34: wenn ich wieder kann zwei Tage wird man dann erst mal ein bisschen außer Gefecht sein und dann geht's hoffentlich weiter.

01:03:41: Das vielleicht noch so.

01:03:42: wie lange dauert das?

01:03:43: Also wenn du jetzt Sonderleistung hinter dir hast, wie lange brauchst du bist du wieder im Alltag in Anführungsstrichen normal funktionierst?

01:03:51: der Körper muss ja erstmal runter kommen.

01:03:54: zwei Tage, wie gesagt nach meinem letzten tausend Kilometerin waren es ungefähr zwei Tage.

01:04:00: Witzigerweise ist man erst mal überhaupt nicht kaputt oder müde nach so einer Aktion weil man so voll Adrenalin und so aufgewühlt ist dass der Körper eine ganze Zeit lang braucht um wieder runterzufahren.

01:04:14: aber man kann so sagen ungefähr zwei tage wirds dauern bis man dann

01:04:20: wieder

01:04:20: einigermaßen fit ist.

01:04:22: Genau, ein bisschen schlafen nachholen

01:04:23: Das ist aber auch sehr kurz.

01:04:24: So für so eine Reconveillance nach der Anstrengung, ne?

01:04:27: Der Fahrradfall

01:04:30: wird vielleicht ein bisschen länger sein, aber wie gesagt ... Die

01:04:32: dauert dann drei Tage.

01:04:33: Genau!

01:04:35: Länger dann

01:04:35: aber auch nicht.

01:04:37: Also gibt es am Dienstag oder am Mittwoch Party.

01:04:39: das ist doch sehr schön.

01:04:40: also dann noch natürlich den Aufrufen dürfen wir nicht vergessen.

01:04:44: am Freitag, um acht Uhr geht es los.

01:04:48: Am Hermannsdenken mal direkt da ist der Start Da könnt ihr wollt ihr... das Gast ist?

01:04:53: Entschuldigung, am Haus des Gastes unten.

01:04:55: Das heißt gleich nach dem Start die erste Steigerung.

01:04:57: also du rollst nicht runter am Start sondern du fängst gleich an.

01:05:01: Wir sehen dich dann auch.

01:05:04: Am Haus des Gastes ich versuche es auf... Freitagmorgen

01:05:08: acht kündig!

01:05:09: Ja gut, dann glaube ich könnte auch.

01:05:11: aber auf jeden Fall im Laufe der Zeit diese achten.

01:05:14: bis Stunden sehen wir uns noch an der Strecke.

01:05:15: aber eben alle die können und wollen Entweder dann oder bis Sonntagmorgen um acht Uhr wird sich ja wahrscheinlich jeder ein Zeitfenster heraus suchen können.

01:05:25: um diese tolle Aktion zu begleiten, auf die eine oder andere Weise.

01:05:29: Oder wenn man sie nicht begleitet hat, haben wir gerade gehört über den Hashtag der Stunden für Anni.

01:05:34: kann man das auch auf anderer Art und Weise begleiten.

01:05:37: euch beiden ganz herzlichen Dank dass ihr da wart stellvertretend auch an das Team und die Familie die jetzt shoppen sind in Detmond.

01:05:43: sehr schön wie

01:05:44: sich das

01:05:45: gehört.

01:05:45: also Anni und Olli vielen dank für diese tollen Einblicke viel Kraft und Power, und Spaß auch.

01:05:55: Soll ich das wieder machen?

01:05:58: Bestimmt!

01:06:01: Also ja...

01:06:02: Ja und dann vor allen Dingen auch dass das Spendenziel erreicht werden möge und du dann weiterhin Sport machen kannst und auch weiter anderen Menschen in der Situation Mut machen kannst.

01:06:13: eine super Sache vielen Dank und vielleicht auf ein nächstes mal und wir sehen uns dann auf der Strecke Wenn wir das Ganze begleiten.

01:06:23: Vielen

01:06:24: Dank für die Einladung!

01:06:25: Ja, sehr gerne!

01:06:25: Sehr gerne!

01:06:26: Angenehmes Gespräch.

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