Michael Knuth: Warum Gastronomie für Detmolds Innenstadt unverzichtbar ist
Shownotes
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„mein detmold – der Stadtpodcast“ ist eine Produktion von bildwort – Atelier für Kommunikation im Auftrag der Detmolder Werbegemeinschaft „Die Händler“ und in Zusammenarbeit mit InZukunft Detmold.
Das Stadtmagazin „mein detmold“ ist erfolgreich gestartet und hat ein neues Bewusstsein der Zusammenarbeit zwischen den Aktiven aus Wirtschaft, Kultur und öffentlicher Hand gestärkt.
Dies soll auf eine nächste Ebene gehoben werden. Dazu ist ein Podcast ein ideales Instrument. „mein detmold – der Stadtpodcast“ erzählt Geschichten von Menschen aus Detmold. Händler mit einem spannenden Produkt, Kulturschaffende mit einer ideellen Bereicherung, Themen der öffentlichen Hand: alles, was Detmold kurz- und mittelfristig ausmacht, wird thematisiert.
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00:00:00: Herzlich willkommen.
00:00:03: Es ist zwecklos, vollkommen zwecklose.
00:00:06: Herzlich Willkommen trotzdem!
00:00:07: Wir versuchen es einfach mal.
00:00:08: die sechste Episode der dritten Staffel in unserem wunderbaren Stadtportcast Ich schalte auch mal auf die Kamera, die uns auch sieht Sabine und Tom.
00:00:19: Heute sprechen wir über die Innenstadt Die Innenstadt als Wohnzimmer, junge Damen und Herren.
00:00:27: Was Gastronomie für Detmuld leistet?
00:00:29: Und was sie dafür braucht ist unser Thema heute.
00:00:33: Als Gast haben wir niemand Geringeren als Michael Knut.
00:00:36: Hallo!
00:00:37: Der heute bei
00:00:40: Gastronomen des Werf-Kafés in der Krummschraße, des Café Outback in der Langenstraße auch der Gastronomie im Sommerteater in der Neustadt, ist völlig egal wo.
00:00:52: Es wissen ja alle dort mal da wo es ist.
00:00:55: ein Catering-Unternehmen glaube ich auch noch.
00:00:58: siehst du?
00:00:58: Wir haben noch einen
00:01:00: Café in Gütersloh und auch in der Dehoge aktiv oder die Dehoger.
00:01:07: Der Deutsche Hotel und
00:01:10: Gaststättenverband.
00:01:13: In diesem Sinne starten wir einfach mal fröhlich in die Runde.
00:01:16: Michael Wenn du dich jetzt jemandem vorstellst, der dich nicht kennt.
00:01:20: Wir haben ja gerade aufgezählt was du alles so machst?
00:01:22: Bist du Gastronom, bist du Unternehmer, bist Du Gastgeber wie man das früher sagt.
00:01:26: und der Gast Geber... Man
00:01:27: ist ja schon ein Gastgebern, ne?
00:01:30: Wenn ich mich vorstelle dann bin ich erstmal Mechaner und die meisten Leute fragen dann irgendwann was machst denn wofelig?
00:01:37: und dann sagt man schon Ja!
00:01:37: Ich bin Gastronomen Und dann entwickelt sich ja das Gespräch.
00:01:41: Ah, was machst du denn?
00:01:43: Achja und hier in Deadmold ist es ja so dass ein Jahr auch schon viele Leute kennen ... vom Gesicht her.
00:01:48: Schon, obwohl das ja eine mittelgroße Stadt ist... ... und ich letztens gelernt habe, ist da keine Kleinstadt?
00:01:53: Ja also es ist ja auch schön!
00:01:55: Richtig absolut.
00:01:56: Was hatte ich denn...?
00:01:57: Das ist so ne klassische Frage.
00:01:58: deswegen stelle ich Sie was hatte ich ursprünglich mal in die Gastronomie gezogen?
00:02:01: warum hast du das gemacht?
00:02:02: Tja warum hab' ich das gemacht, das frage ich mich manchmal heute auch noch.
00:02:08: Meine Oma hat immer gesagt, also entweder wirste Koch oder Bestatter gegessen und gestorben wird immer
00:02:16: Oder Friseur, die braucht man auch.
00:02:18: Ja aber Haare kann es auch wachsen lassen.
00:02:21: Und ja da habe ich dann gesagt okay komm dann?
00:02:25: nein ich hab schon immer gerne in der Küche gestanden und auch geholfen auch früher als Kind und ich habe meine Mutter sagt Ich habe mit sechs schon gesagt ich werde kochen und das habe ich auch so durchgezogen.
00:02:35: Okay.
00:02:37: Das ist natürlich auch toll.
00:02:38: weißt du wenn du diese Kindheitsänderung hast und du gehst mit der Familie abends essen und alle sind glücklich?
00:02:43: Das ist ja das Schöne wenn man Essen geht dass alle Spaß haben.
00:02:46: Alle freuen sich, alle gehen mit einem Lachen in die Gastronomie.
00:02:50: Das ist doch toll!
00:02:51: Es ist nicht immer schlechte Laune, das ist immer gute Laune und das ist gut.
00:02:55: Also bist du gelernt?
00:02:57: Ja.
00:02:58: Und hast dir auch in der Region gearbeitet?
00:03:01: Nee
00:03:02: ich habe in Hattingen gelernt bei Bochum.
00:03:05: Ich bin im Bochums Berufsschule gegangen genau.
00:03:07: Ich habe bei Dir gerade im kühlen Grund gelernt ... und bin dann losgezogen, wie das so ist.
00:03:14: Danach war ich in München... ... im Golfklub in Eichenried aus Tragungsorten der BNB International Open.
00:03:20: Wer kennt sie nicht?
00:03:21: Wer kennt Sie nicht?
00:03:22: Ja!
00:03:22: Genau.
00:03:23: Dann war ich ins Kitzbühel.
00:03:25: Dann habe ich in Dortmund studiert an der Hotelfahrschule.
00:03:28: Mhm.
00:03:29: Genau, dann war ich hier in Hamburg.
00:03:31: Wo war ich noch?
00:03:34: Wie das so is', ein bisschen rumgereist.
00:03:35: Ein bisschen rumgetingelt.
00:03:36: In der Hotellfachschule was studiert?
00:03:39: Hotelbetriebswirtschaft & Cateringmanagement.
00:03:41: Okay.
00:03:42: Cool.
00:03:44: Wenn du jetzt mal so zurückblickst, gibt es irgendwie einen Satz oder eine Aussage über Gastronomie wo du früher gesagt hast ja wunderbar und wurde heute sagen würdest nie ist nicht mehr.
00:03:53: Ist nicht so.
00:03:54: also habe ich früher vielleicht geglaubt aber heute nicht mehr?
00:03:57: Ja eigentlich ist das ja immer so abwertend.
00:04:01: die Leute sagen ja mal wenigstens wird wird wird und das ist ja schon eigentlich ne bodenlose Frechheit muss man ja auch mal so sagen Die Gastronomen alle machen Top Job, alle arbeiten viel.
00:04:13: Viele Stunden und das... Da frage ich mich heute manchmal noch wie man darauf kommt.
00:04:19: Der wird ja auch weitergesagt bei der Satz Wenn es wird bewährt und ist auch dieses nicht gelungen macht er in Versicherung.
00:04:26: So, ne?
00:04:27: Und dass... Soweit
00:04:29: bist du also
00:04:29: noch nicht.
00:04:29: Das ist ja auch da.
00:04:30: soweit bin ich noch nicht Gott sei Dank.
00:04:32: Versicherung ist mir gemeins aber weiß ich nicht.
00:04:36: Also dann muss man schon mal gucken ... mit solchen Sprüchen natürlich manchmal umgeht, aber nee ich bin das gerne.
00:04:41: Ich bin gerne Gastronomen und gerne Gastgeber.
00:04:44: Ich freue mich wenn wir Veranstaltungen ausrichten... ...und Partys und die Leute zufrieden nach Hause gehen.
00:04:52: Wenn du jetzt mal so auf die Jahre entdeckbar zurückblickst... ...so Richtung ökonomische wirtschaftliche Entscheidung.
00:04:59: was war so ein großer Schritt?
00:05:01: oder wo würdest du sagen... ...ich dass nochmal machen würde?
00:05:04: Du machst ja einiges wie der gerade Eingangs gehört.
00:05:07: Ja also Ich würde also vieles anders machen, würde ich gar nicht tatsächlich.
00:05:12: Ich bin zufrieden.
00:05:15: Natürlich trifft man manchmal Entscheidungen oder muss Entscheidung treffen wo man abwägen muss.
00:05:20: ist das die richtige?
00:05:21: weil die falsche Lehrgeld bezahlen tun alle alle Selbstständigen egal ob jemand eine Boutique führt oder eine Kfz-Meisterwerkstatt führt.
00:05:31: alle zahlen ihr Lehrgeld und ich würde nichts anderes machen
00:05:37: Okay.
00:05:38: Und wenn du so zurückblickst, was war die größte Schritt, den du so gemacht hast?
00:05:45: Was für verschiedene Cafés oder Catering-Eintritt in die Kultursphäre?
00:05:51: Es ist schon... Also man macht sich schon Gedanken.
00:05:55: Wenn man ein Objekt sich anschaut und sagt ich entscheide mich dafür das anzupachten Man weiß ganz genau okay, man unterschreibt einen Vertrag über zehn Jahre Man hat ja auch Risiken, eventuell privates Vermögenhaus oder so.
00:06:13: Dass man da vielleicht mit in die Trommel wirft und das muss man schon abwägen.
00:06:17: Und dann überlegt man sich das gründlich ob man das macht oder nicht?
00:06:21: Es gibt natürlich Entscheidungen wo man vielleicht einen Abend bevor dieser Tag denn ansteht wenn man was unterschreibt schlecht schläft.
00:06:32: Aber bis jetzt!
00:06:35: Geht das alles?
00:06:36: Es ist noch keine Entscheidung, wo ich sage.
00:06:37: Das war falsch.
00:06:41: Du hast ja gerade gesagt es gibt so Prozesse, wo man länger überlegt hat sich das verändert?
00:06:46: oder siehst du jetzt dass zum Beispiel junge Gastronomen wenn Sie anf- oder werdende Gastronomien, Gastronome anders drauf zugehen vielleicht sich weniger Gedanken machen oder sich mehr Gedanken machen müssten bevor sie etwas eröffneten?
00:06:59: oder hat sich gar nicht gewandelt?
00:07:01: Ich glaube es sind viele junge Gastronomen, die blauäugig in das Geschehen gehen.
00:07:08: Die nicht wissen, worauf sie sich einlassen weil sie vielleicht auch gar keine Ausbildung haben, weil sie nicht das Fachwissen haben.
00:07:16: Quereinsteiger, die zwei Jahre irgendwo gejobbt haben und sagen, das mache ich jetzt selber.
00:07:22: Und dann wenn alles schon im Laufen ist, dann kommen Sie und sagen Scheiße Ich habe hier Post bekommen von dem und dem.
00:07:32: Institutionen wollen auch noch Geld haben, GMA, GEZ, IHK, BGR und wie sie alle heißen.
00:07:37: Und das haben die nicht auf dem Schirm.
00:07:39: Das ist dann ein bisschen Naivität, ein bisschen Leichtsinn... Aber trotzdem eine Wille dahinter durchzuziehen.
00:07:51: Das muss man ja auch respektieren.
00:07:54: Aber ich glaube schon, das ärgert mich manchmal auch.
00:07:59: Ein Friseurbetrieb darf er nicht wieder aufmachen, da muss man einen Meister haben!
00:08:02: In der Gastronomie kann jeder zum Gewerbeamt gehen, bezahlt dreißig Euro kriegt ein Gewerbeschein und los geht's.
00:08:10: Und das führt natürlich dazu dass auch viele Betriebe da sind die vielleicht nicht da sein sollten.
00:08:20: Das
00:08:22: sehen wir ja hier auch regelmäßig.
00:08:24: Also wie viele Anfragen wir auch kriegen von Menschen, die gerne Gastronomie in Denmal aufmachen möchten, die gar nicht wissen welche Grundvoraussetzungen sie haben müssten wo wir einfach sagen, die Fläche du dir ausgesucht hast das geht da nicht!
00:08:37: Das ist keine Küche.
00:08:38: also... Das ist so ein Paradebeispiel und es ist keine Küche aber da kann man doch bestimmt eine rein machen?
00:08:43: Nein Wir haben da noch zehn Quadratmeter Abstellraum, das funktioniert nicht.
00:08:48: Und der merkt man schon oft ... Da sind teilweise wirklich gute Ideen bei, wo man sagt, dass sie ist eine coole Idee aber es ist leider von den Flächen nicht umsetzbar und vielleicht muss da auch mal so ein bisschen Schulung erfolgen, dass die Leute wissen was bedeutet das am Ende wirklich Gastronom zu sein.
00:09:11: Stichwort Schulung?
00:09:12: Wo gibt's die?
00:09:13: Also wenn ich jetzt die Idee hätte, wenn ich sage, ich möchte mal gerne.
00:09:18: Die IHK bietet Kurse an und man kann sich da informieren und anmelden.
00:09:24: Aber es geht schon damit los, dass wir nicht mehr eine Infektionsschutzbelehrung haben und gar nicht wissen was das ist.
00:09:28: Das ist ja auch eine Grundvoraussetzung überhaupt in der Gastronomie arbeiten zu dürfen.
00:09:33: Ja, es gibt schon
00:09:34: so ein paar.
00:09:35: Wüsste ich jetzt auch nicht aber ich bin ja auch in einer Gastronomie.
00:09:39: Kommen wir vielleicht mal in die schöne Stadt Detmold, wo wir uns hier aufhalten und über die mal zu sprechen.
00:09:45: Wenn du Michael Morgens durch die Detmol der Innenstadt gehst?
00:09:48: Vielleicht nicht an einem verregneten Tag wie heute denn heute ist es ein verregneter Tag an den Tag, indem wir das hier aufzeichnen nehmen wir mal einen schönen Sommertag.
00:09:57: Woran merkst Du dass Detmolt lebt, dass die Stadt lebt Dass da was los ist.
00:10:02: Also die Innenstadt in Detmult hat natürlich mehrere Aspekte, warum sie eigentlich in der Regel immer gut gefüllt ist.
00:10:10: Das ist zum einen der Markt, zum anderen in der Mittagszeit die ganzen Institutionen, die hier um uns rum sind das Landgericht des Finanzamtes Beziehungsregierungen.
00:10:25: Das ist auch gut so dass die Leute in die Mittagspause in die Stadt kommen und das liegt natürlich alles schön um unseren Innenstadtring.
00:10:33: Und man merkt, wenn es zwölf Uhr ist.
00:10:36: Dann kommen alle von der Sparkasse... Von allen Institutionen in die Stadt und möchten ihre Mittagspause verbringen.
00:10:43: Egal ob sie sich nur eine Kugel Eis holen, wenn die Sonne dann mal lacht oder ob Sie halt auch tatsächlich richtig Mittagessen gehen.
00:10:50: Das ist gut!
00:10:51: Das ist toll!
00:10:53: Und das merkt man im Laufe des Tages so.
00:10:56: Wenn Markttag ist natürlich morgen schon viel los aber gegen Mittag dann fühlt sich die Stadt.
00:11:02: Und das ist hier in Deckmold großartig.
00:11:06: Hat sich eigentlich die Rolle von Gastronomie insofern verändert, weil die Innenstadt hier in Deckmold ja auch nicht mehr nur Einkaufsstadt ist?
00:11:15: Es gibt ja zum Beispiel euer Projekt in Zukunft Deckmold Innenstadtprojekt, wo ja neben Handel auch Pop-Ups Kreativwirtschaft und andere Konzepte die Innenstadt beleben.
00:11:27: Verändert das auch dann eine Rolle von Gastronomie?
00:11:30: Dass zum Beispiel die Leute nicht mehr nur zu klassischen Zeiten wie Einkaufszeiten oder den gerade genannten Mittagszeiten da sind?
00:11:36: Oder merkt man das
00:11:37: schon?
00:11:38: Also gerade hier in Zukunft hat?
00:11:41: er sorgt dafür dass ständig irgendwie in der Stadt was los ist und das ist gut so.
00:11:48: Also was wir auch gemacht haben, bei uns natürlich auch sehr drüber freuen.
00:11:51: Es ist immer mehr... der Wunsch danach, konsumfreie Aufenthaltsorte zu schaffen wie es so schön heißt.
00:11:56: Also einfach Möbel in der Stadt wo man sich halt wirklich einen Getränk holen kann.
00:12:00: So wenn ich jetzt mit fünf Leuten unterwegs bin und jeder hat einen anderen Geschmack was mache ich dann?
00:12:04: Ich kann nicht in fünf Restaurants gleichzeitig essen aber ich kann mir über etwas holen.
00:12:07: Jeder holt sich da wo er möchte und wir treffen uns an einem Ort mitten in der statt können schön sitzen essen trinken Zeit genießen und das ist uns halt wichtig dass wir sowas eben auch anbieten damit wir halt genau das auch abdecken können.
00:12:18: was bei uns passiert ist die Leute eben mittags in die Stadt kommen um ihre Hause zu machen, um net beisammenzusitzen und trotzdem jeder machen kann was er möchte.
00:12:25: Und ich glaube das ist auch so ein Punkt was in Detmo besonders ist dass wir schon versuchen alle da abzuholen wo sie sind und wo sie hin wollen vor allen Dingen
00:12:33: auch.
00:12:36: Hat sich denn jetzt mal noch auf die Gäste guckt?
00:12:38: hat sich so einen Verhalten der Gäst verändern wird?
00:12:41: zuerst Gastronomen sagen?
00:12:43: In Anführungsstrichen waren früher anders oder haben die letzten Jahre auch in puncto Kostensteigung oder anderen das erste Verhalten verändert?
00:12:53: Das
00:12:53: Konsumverhalten der Gäste hat sich verändert.
00:12:56: Gäster haben sie nicht verändert, aber das Konsum Verhalten hat sich verändern.
00:13:03: Klar beim Mittagstisch ist es natürlich alles teuer geworden, aber man merkt da schon dass die Leute auch darauf achten, dass das nicht in die zehn Euro Marke knackt sag ich jetzt mal.
00:13:13: Man guckt schoner drauf ne, ist dann ein Mittagsmenü angeboten, gibt's dann getränkt dabei... Der Betrieb, wo ich hingehe in der Lage das Gericht in dreißig Minuten mehr zu servieren.
00:13:25: Weil meine Mittagspause nur von vierzig Minuten ist.
00:13:27: Das ist natürlich auch ein großer Punkt.
00:13:29: Also da muss man schon gucken.
00:13:30: also und dass das ist aber auch so.
00:13:32: Und hat sich verändert oder war das immer schon
00:13:34: so?
00:13:35: Nee, das hat sich verändert.
00:13:38: Und wie ist es so?
00:13:39: andere Branchen jetzt Hotelbranche zum Beispiel sagt ja die Gäste buchen immer kurzfristiger und kommen dann aber nicht unbedingt merkt das die Gastronomie auch?
00:13:47: Ja Das ist No-Shows, sind das tägliche Geschäft.
00:13:52: Das war früher nicht so... Das tut uns auch weh!
00:13:58: Man belegt die Tische und dann kommt eine nein halbe Stunde vor wenn überhaupt einen Anruf und ach wir kommen nicht, das ist ja schon nett viele sagen gar nicht ab.
00:14:12: Und das ist bitter weil man muss natürlich diese Blingungsquote stimmen.
00:14:16: Man muss den Umsatz erbringen, erzielen um seine Kostenstruktur auch natürlich dementsprechend im Griff zu haben.
00:14:22: Und da könnt ihr wahrscheinlich auch wenig machen, oder?
00:14:25: Ja dann sind wir natürlich gerne gebunden.
00:14:26: was will man da machen wenn man sagen okay ich nehme jetzt pro Reservierung pro Gras schon mal ein Szenar vorweg das funktioniert ja so nicht.
00:14:33: das ist ja auch abschreckend.
00:14:34: also ich selber würde dass würde da auch kein Tisch reservieren.
00:14:38: das ist tatsächlich so es kann ja immer etwas passieren.
00:14:41: das ist genau was dazwischen kommen.
00:14:43: aber ich glaube dass die diese No-Show Geschichte dass den Leuten Also diese Verlässlichkeit, dass die Leute sind so ein bisschen gleichgutiger geworden was das ist.
00:14:53: Dass man sagt okay wie vorher, wir treffen uns um die sechzehn Uhr dort und gehen dann auch einen Kaffee trinken und heute sind so ach du hast mir das dazwischen gekommen, da können wir es verschieben.
00:15:03: Und ja, das nehmen die Leute nicht mehr so wahr.
00:15:07: Es kann ja aber dazwwischen kommen ob das wäre dein Netz wenn man dann absagt?
00:15:09: Genau!
00:15:10: Das ist wahrscheinlich das Ding.
00:15:12: Wenn du mal auf Detmold Ast als Gastro statt guckst, würdest du sagen wir haben alles oder würdest du sagen an der und der Ecke da fehlt noch was.
00:15:20: Dann bräuchts noch irgendwie etwas damit es eine ganze runde Sache wird.
00:15:24: Und fehlst
00:15:25: du das jetzt überhaupt sagen?
00:15:30: Also Detmolt ist natürlich super abgedeckt was die gastronomische Vielfalt angeht.
00:15:34: Wir haben hier Griechen Asiaten türkische küche.
00:15:38: wir haben die bastet.
00:15:40: wo kommt ihr her?
00:15:40: was ist das für indische küche?
00:15:44: also die nationalitäten sind alle da und vertreten.
00:15:49: wir haben für jede preisklasse was in unserer stadt.
00:15:51: ja wir haben gut hochwertige restaurants um man sehr gut essen gehen kann.
00:15:57: wir haben was für den schmalen geldbeutel.
00:16:00: wir haben etwas für die jungen leute für die business klasse wenn die mal sagen okay wir müssen mal geschäftsessen machen dass es alles
00:16:05: vorhanden
00:16:06: Was fehlt?
00:16:08: Ja, das ist vielleicht mehr so mal wieder.
00:16:11: Also wir haben wenig Gasthäuser mit Seelen-Salbetrieb.
00:16:19: Hochzeiten, Geburtstage große Feierlichkeiten alles was irgendwie über hundert Personen hinausgeht da wird es eng hier.
00:16:27: Da muss man sich früh darum kümmern.
00:16:28: ja wenn man sagt okay man möchte seine Hochzeit feiern dann sollte man zwei Jahre vorher anfragen wo Und dass man den Raum kriegt, das wird schwierig.
00:16:37: Da haben wir glaube ich noch ein bisschen Bedarf.
00:16:41: Das ist meine Meinung genau.
00:16:45: Wie wichtig da kommst du natürlich jetzt auch ins Spiel?
00:16:48: Ist denn so zusammen das Zusammenspiel zwischen Gastronomie Handel Stadtverwaltung Werbegemeinschaft City Management all denen verschiedenen Playern die da sind.
00:16:57: Die können ja einfach so nebeneinander funktionieren aber Ich nehme an, es funktioniert besser wenn man miteinander arbeitet.
00:17:04: Wie erlebst du das hier?
00:17:06: Ich erlebe dass tatsächlich seit Corona arbeitet diese Gruppe die Du alle gerade genannt hast besser zusammen.
00:17:15: Das muss man so sagen.
00:17:18: Man hat sich glaube ich besser kennengelernt aufgrund der Situation wie sie damals war und der Nöte der Leute sich auszutauschen.
00:17:32: Die Stadt hat versucht zu helfen, zu unterstützen.
00:17:35: Niemand wusste mit der Situation umzugehen.
00:17:37: was passiert jetzt hier?
00:17:38: Wir werden geschlossen!
00:17:39: Was machen wir?
00:17:41: Da hat die Stadt reagiert.
00:17:43: ich erinnere wer wurden.
00:17:47: am dreizehnten dritten mussten die Restaurants schließen am fünftzehnten Dritten die Cafés.
00:17:57: wusste niemand mehr, was er machen durfte.
00:17:59: Den Sonntag hieß es dann okay ihr dürft außer Haus machen.
00:18:01: Dann hat die Stadt ein Meeting einberufen in einer Lokalität hier in Detmold und ich habe glaube ich jetzt waren alle Gastronomen an dem Tag in diesem Gebäude und die Stadt hat uns da ganz klar gesagt ok das und dass und das könnt ihr machen wir helfen euch wir unterstützen euch dabei.
00:18:23: Das war super.
00:18:24: Und das war dieser Wendepunkt, glaube ich, dass es angefangen hat, dass alle besser miteinander zusammenarbeiten.
00:18:30: Also wirklich wenn Veranstaltungen sind, ey du Mensch den rufen wir an der macht das oder wenn hier in einer Stadt stattwette und so weiter.
00:18:39: Manches kann ja doch übernehmen und lass uns mal zusammensprechen weil er genussfälst Werbegemeinschaft agiert da viel in Zukunft der Mold kümmert sich alles läuft in der Hand und alles ist gut organisiert.
00:18:52: Und dafür das Ja, danke.
00:18:54: Das ist schon gut.
00:18:56: Gerne!
00:18:56: Es macht ja auch Spaß, ne?
00:18:57: Also das ist ja auch dieser kurze Draht und kurze Dienstweg.
00:19:00: also wenn jetzt wirklich mal was ist wie oft kriegt man dann auch einfach mal eine WhatsApp mit hier guck mal kannst du dich kümmern weil bei uns ist gerade voll wir schaffen es nicht.
00:19:06: aber dass ist irgendwie nicht so wie soll und das ist das was es ausmacht und das is' das was uns auch ausmacht.
00:19:12: also das ist was wir auch sein wollen als Stadt wollen ja da sein kleiner Werbesloggen jetzt für die Stadt Detmold.
00:19:19: Aber das muss auch mal sein, also das ist ja das was wir wollen dass wir eben auch wirklich dieses klassische Behörden denken irgendwie langsam aus den Köpfen rauskriegen und sagen hey wie sind da?
00:19:30: Wir wollen für euch da sein ihr müsst uns so mitnehmen und ich glaube das haben wir in vielen Bereichen echt schon gut geschafft.
00:19:35: Ja
00:19:36: es klang grad so.
00:19:39: Du hast gerade Veranstaltungen erwähnt.
00:19:41: Wie wichtig sind die?
00:19:42: Es gibt ja, hier in Detmold so erlebe ich das viele Veranstaltungen.
00:19:45: Es gibt auch viele kulturelle Player es gibt viel wie zum Beispiel jetzt auch noch mal erwähnte oder zu erwähnende Wein und Genussfest was in diesem Jahr ganz neu sein wird und bald auf euch zukommt.
00:19:56: Auf euch zukommen, das klingt nicht so gut, ne?
00:19:58: Was ihr bald genießen dürft.
00:19:59: Doch
00:20:00: es kommt auf uns zu!
00:20:03: Und wir werden das gut umsetzen.
00:20:06: Ich verspreche hier jetzt einfach mal weiß... Wir werden das alle gut umsetzen.
00:20:10: Ja, es wird ein tolles Fest.
00:20:11: Es wird eine tolle Veranstaltung.
00:20:12: Eine rauschendes
00:20:13: Fest!
00:20:14: Die Deadmolder und die umliegenden Orte können sich freuen auf eine richtig tolle veranstaltung.
00:20:21: Das begleiten wir natürlich vom Stadtpodcast auch.
00:20:30: Das können wir auch machen.
00:20:33: Ich kenne die genauen Regeln von Google nicht, wahrscheinlich machen wir es ohne Wein proben weil YouTube uns raus schmeißt.
00:20:41: Wir bräuchten einen erfahrenen YouTuber hier der das jetzt sagt.
00:20:44: aber Richtung Veranstaltung Schon wichtig oder wird zu sagen die Gastronom merkt es nicht wirklich wenn so Veranstaltungen
00:20:54: da sind.
00:20:55: Also der Veranstaltungskalender ist unabdingbar für eine funktionierende gastronomische Szene hier, das muss man so machen.
00:21:03: Wenn wir den nicht haben dann würden glaube ich viele Existenzen hier nahem Abgrund stehen.
00:21:10: also wir haben natürlich in Netmold einen Einen wirklich guten Veranstaltungskalender.
00:21:14: Das ganze hier alles gut durchgetaktet, auch da danke.
00:21:17: in Zukunft mal wir.
00:21:18: das wird alles vorgeplant.
00:21:19: Wir treffen uns bekommen eine Einladung ins Rathaus Wo dann einmal alles vorgestellt wird wie das ja abzulaufen hat und worauf man sich einstellen sollte Auch als Gastronom nicht muss auch sollte.
00:21:33: Und dieser Veranstaltung ist natürlich dafür dass dass wir hier genug Umsatz generieren, um auch die Arbeitsplätze zu erhalten.
00:21:42: Das ist wichtig!
00:21:43: Das Wetter muss mitspielen, das ist klar.
00:21:45: Aber das hat ja heute oder heute bei den letzten Veranstaltungen immer gepasst?
00:21:48: Da muss man ja wirklich sagen... Also veranstaltung gereden wollen, wir haben uns gute Wetter gebucht.
00:21:52: Das kann man
00:21:53: doch sagen.
00:21:55: Dafür ist die Region noch bekannt, oder?
00:21:56: Ja
00:21:56: es ist ja.
00:21:57: Dass wenn Veranstaltung ist, dass das Wetter gut ist.
00:22:00: Heute sind ja Liefer Schwierigkeiten.
00:22:02: Es
00:22:03: ist keine Veranstaltung.
00:22:04: Also
00:22:05: wir sitzen ja hier drin und deswegen darf es auch draußen reden?
00:22:07: Ja,
00:22:07: es ist alles getaktet.
00:22:09: Und am Wochenende eine große Veranstaltung, aber jetzt wird er wieder gut.
00:22:13: Und zu dem Thema Veranstaltung, wenn ich mal kurz zwischenrede darf.
00:22:16: Wir haben ja leider gerade die ein oder andere Baustelle hier in Detbold und die eine ... Nein!
00:22:21: Das brauchen wir ganz der Rede wert.
00:22:24: Auf jeden Fall eine Firma, also diese Baustell auch betreut, die kommt aus einem Brurgebiet und bei der Bausprungssprechung ist es immer der Running Egg das heißt unser Biene.
00:22:33: habt ihr wieder ne Veranstaltungen und ungefähr einen bis zwei Mal im Monat muss ich sagen Ja haben wir wieder.
00:22:38: Alle schlagen die Hände über den Kopf zusammen und fragen, was macht ihr denn hier?
00:22:43: Veranstaltung!
00:22:43: Wir bieten unseren Menschen hier richtig was also das ist tatsächlich auch für Menschen aus Regionen kommen wo noch größere Städte beheimatet sind wie das Ruhrgebiet.
00:22:53: für dich ist es völlig fremd sie im ein zwei größeren Veranstaltungen ja aber dann war's das oder halt wirklich nicht direkt in der Innenstadt.
00:23:01: Wenn was ist, dann ist es in der Regel auch in der Innenstadt.
00:23:03: Weil das ist uns ja schon wichtig, dass wir eben die Akteure der Innen Stadt damit stärken können.
00:23:07: Jetzt kriegen
00:23:07: wir hoffentlich kleine bösen Kommentare aus dem Ruhrgebiet.
00:23:09: Es ist sehr schön da!
00:23:10: Das
00:23:10: ist super schön da
00:23:11: und wunderschön.
00:23:12: Es gibt oft da viele Veranstaltungen.
00:23:14: Aber
00:23:14: seit des Ruhrgebiets sind natürlich hier... Wir haben den Herrmann
00:23:17: Wir haben den Herrmann, ganz genau.
00:23:18: Wie ist das mit so Playern wie der Technischen Hochschule jetzt der neuen Uniklinik?
00:23:24: Die werden ja auch immer größer bringen die dann auch was mit wahrscheinlich.
00:23:27: Auf dem Zeit die Studenten sie bringen nicht nur Gäste Sie bringen auch Arbeitskräfte.
00:23:32: Das ist gut.
00:23:34: Das hilft uns allen.
00:23:35: gerade um die Stoßzeiten abzudenken Um Veranstaltung abzudecken brauchen wir natürlich aushilfen und dass ermöglicht natürlich die Hochschulen.
00:23:46: Kommen wir jetzt vielleicht noch mal so ein bisschen in den Bereich kosten, Personal und so weiter.
00:23:54: Wenn du jetzt einem Gast erklären müsstest warum ein Cappuccino oder ein Burger heute das kostet was es kostet wo würdest du da anfangen?
00:24:04: Ja also wir haben natürlich Preissprünge in den letzten Jahren gehabt.
00:24:08: das ist klar dass es fängt an bei der Kaffeebohnen an sich ja Das ist dreißig Prozent teurer als vorher.
00:24:16: Die Lohnkosten, wir sind ja hier in NRW.
00:24:19: Sind alle Gastronomen automatisch, egal ob sie im Dihoga sind oder nicht?
00:24:25: Wir haben einen allgemein verbindlichen Tarifvertrag.
00:24:28: D.h.,
00:24:28: also alle müssen diesen Tarif auch zahlen und dieser Tarif steigt natürlich immer nur nach oben das ist klar.
00:24:37: Das ist ja auch in Ordnung aber es muss bezahlt werden.
00:24:42: Das war jetzt zum ersten, nächsten Jahr wieder zum ersten Tariferhöhung.
00:24:47: Wir sind immer... Vorgabe ist pauschal fünfzig Cent über den Mindestlohn in der Stunde.
00:24:53: Also das ist das Gehalt was auf jeden Fall gesetzt ist für jemand Neuester kommt und das steigt natürlich mit der Zugehörigkeit im Betrieb.
00:25:02: Ist man überein ja da, steigt dann lohn.
00:25:04: Und diese Lohnexplosion muss man so sagen zwingt uns natürlich dazu, die Preise zu erhöhen.
00:25:13: Dann die Rohstoffpreise und die Beschaffung der Lebensmittel, die Beschaffen der Getränke.
00:25:18: Der Getränkekutscher sagt ja auch nicht ich fahre dir das umsonst in die Benzinpreise steigen.
00:25:23: Ich glaube eine Woche später kam schon erster Brief vom Getränkekutscher.
00:25:26: Mensch wir brauchen noch mal Prostschalenzena oben drauf!
00:25:30: Und das machen ja alle.
00:25:31: Wir sind ja abhängig von vielen Lieferanten und von der Warte her bleibt uns da gar nichts anderes übrig als Die Preise natürlich dementsprechend dann auch irgendwann leider Gottes anpassen zu müssen.
00:25:44: Das tut ja keiner gerne, niemand erhöht gerne die Preise weil alle Angst davor haben dass da niemand mehr kommt.
00:25:51: Aber was soll man machen?
00:25:52: Was muss da wirtschaftlich bleiben?
00:25:54: Was war für euch jetzt aktuell so der stärkste preistreibende Faktor?
00:25:59: Die
00:25:59: Lohnkosten und Energiekosten.
00:26:03: das hat schon weh getan Das muss man so sagen.
00:26:06: Wir haben natürlich viele Maschinen, alle Gastronomiebetriebe haben viele Maschinen die auch Strom ziehen und benötigen wir viele Lampen.
00:26:14: Das kostet einfach die Kühlung, ja Kühlzellen, Tiefkühlzelle, das muss einfach alles laufen.
00:26:21: Und deswegen haben wir hohe Energie kosten.
00:26:23: Das ist ja ganz klar.
00:26:25: Und das merkt man schon auf der Entabrechnung des Jahres.
00:26:30: Gibt es dann irgendwie einen Puffer?
00:26:31: Also ich stelle mir vor, dass ihr diese Preis-Erhöhung von draußen immer sehr unmittelbar spürt.
00:26:38: Ihr könnt ja nicht sagen okay heute sind die Preise etwas... also quasi die Bezugspreise teurer ab.
00:26:44: morgen müssen wir erhöhen.
00:26:46: Wie schnell könnt ihr das weitergeben an die Gäste?
00:26:49: Man hat natürlich sowieso ein bisschen Mischkalkulation.
00:26:52: mit drinnen und kleinen Aufschlag überlegt man sich schon, okay wenn dann ich sage mal die Bepreise wieder erhöht werden und das hat mir in den letzten zwei Jahren ja nicht nur einmal.
00:27:02: Dann kalkuliert man uns sagt ok wir müssen das so machen dass wir auf jeden Fall die nächste Runde mit abdecken sodass wir da nicht schon wieder eine neue Karte drücken muss, drucken müssen.
00:27:10: das kostet ja auch alles Geld Speisekartendrucken usw.
00:27:15: Und natürlich baut man sich seinen Puffer ein.
00:27:17: Aber das ist wirklich eine geringe Marge.
00:27:19: Also die Margen werden von mal zu Mal geringer und es wird immer schwieriger genug Gewinn zu erzielen, um auch Neuinvestitionen zu tätigen.
00:27:28: Das muss man so sagen.
00:27:32: Stichwort Personal?
00:27:33: Du hast gerade schonmal gesagt gut dass die Unis da sind weil sie dann ja auch den einen oder anderen den ein oder die andere Studierenden bringen.
00:27:40: wie schwer ist das in diesem Jahr gute Leute für Service Küche Tegel zu finden und zu halten.
00:27:48: Also, am Personal halten ist ja mal jeder ein bisschen selber schuld auch finde ich.
00:27:52: Das liegt ja an der Personalführung.
00:27:56: Kann ja jeder für sich dann mitnehmen.
00:28:01: Es kommt darauf an.
00:28:01: also im Aushilfsbereich hat man haben wir keine Probleme.
00:28:06: die Probleme liegen eher so in dem Fest angestellten Bereich.
00:28:10: Servicekräfte Vollzeit zu finden ist schon schwierig das liegt an den Arbeitszeiten.
00:28:16: Ja, viele möchten das nicht mehr.
00:28:18: Im Wochenende arbeiten regeldauerhaft abends in die Nacht hinein Veranstaltung bis morgens um drei oder so Geburtstagsfeiern.
00:28:26: Das will niemand mehr.
00:28:29: Das ist natürlich schwierig, die Leute zu bekommen und zu sagen Mensch komm wir machen das jetzt.
00:28:34: Du kriegst jetzt hier einen guten Job.
00:28:36: Wir zahlen dir deine Zuhasskrankversicherung.
00:28:39: Wir bezahlen dir noch eine betriebliche Altersvorsorge.
00:28:42: Dann kriegste noch ein Smartphone dazu.
00:28:44: Das
00:28:46: funktioniert.
00:28:46: Dann
00:28:47: kommen Leute trotzdem und sagen eventuell, ja das ist ganz nett aber trotzdem möchte ich eigentlich nur bis maximal siebzehn Uhr arbeiten.
00:28:54: Und das funktioniert natürlich in der Gastronomie nicht weil wir arbeiten.
00:28:56: ja wenn die anderen frei haben um den schönen Tag zu veröffentlichen wie sagt man zu gestalten.
00:29:04: Gibt es
00:29:05: das denn auch?
00:29:06: Also ich stichwollt mal vor dass jetzt solche Ansprüche kommen sage ich komme wenn dann kommt die Liste?
00:29:11: Ja natürlich
00:29:11: schon.
00:29:14: dann muss man als Arbeitgeber entscheiden, bin ich bereit das zu geben oder nicht.
00:29:21: Welche Stellschrauben habt ihr denn überhaupt?
00:29:23: Also wenn Kosten steigen Preise erhöhen darüber haben wir gerade schon gesprochen.
00:29:25: aber Stichwort irgendwie Karte verkleinern oder die ganzen Prozesse ändern optimieren Personal reduzieren mehr to go ist was für Möglichkeiten habt ihr da?
00:29:37: Die Möglichkeiten sind ja mittlerweile stark erschöpft um irgendwie überhaupt noch Kosten zu sparen.
00:29:42: Man kann mit Uhrtagen arbeiten Man kann natürlich die Speisekarte reduzieren, dass man sich auf wenige Lebensmittel beschränkt, die man verarbeitet.
00:29:51: Dann ist es natürlich die Gefahr, dass Leute eventuell sagen ja da gibt's nur Hähnchenfleisch oder so und das ist mir zu langweilig.
00:29:58: wenn man jetzt mal mit zehn Leuten losgeht entscheidet man sich dann noch für ein Betrieb wo es nur speziell eine Sorte gibt wo es sagt jetzt mal nur ne Pizza.
00:30:07: aber dann sagt jemand ich möchte keine Pizza essen, ich möchte lieber einen Steak.
00:30:10: Das gibts da nicht
00:30:12: Und die Ansprüche werden ja auch diverser.
00:30:13: Also stichwortlich nur vegetarisch, vegan und die ganzen Unverträglichkeiten.
00:30:17: Das ist ja schwieriger.
00:30:20: Ja es wird schwieriger und also viel Stellschrauben gibt das nicht mehr.
00:30:24: man kann natürlich gucken.
00:30:24: okay optimier ich bei meinen Elektrogeräten da sind wir wieder.
00:30:29: Kann ich vielleicht aus drei Tiefkühler mir eine Kühlzelle ranholen?
00:30:34: tausche ich die Lampen aus?
00:30:36: Ja, mache ich vielleicht eine Stunde später auf.
00:30:38: Muss man selber gucken so wie ist in der Durchlauffahrung?
00:30:40: kommen denn tatsächlich die ersten Gäste?
00:30:42: Macht es überhaupt Sinn um die Uhrzeit schon zu öffnen?
00:30:46: Das ja da muss man jeder musieren.
00:30:47: Ich glaube das muss man in seinem eigenen Betrieb jeder für sich so ein bisschen rausfinden.
00:30:53: Wie gesagt dass immer wieder beim Lehrgeld dann muss man gucken.
00:30:55: okay Dass das entwickelt sich einfach mit der Zeit wie man noch Geld sparen kann um den Apparat am Laufen zu halten.
00:31:06: Kommen wir zum Schluss vielleicht noch zu der seiner Verbandstätigkeit.
00:31:10: Was
00:31:11: verbindest
00:31:14: du
00:31:14: denn?
00:31:17: Du hast ja eigentlich schon genug zu tun, könnte man sagen.
00:31:19: Wir haben am Anfang gesagt, du hast eine ganze Menge Betriebe aber du bist ja auch in dem Dehoga aktiv und seit einem Jahr Vizepräsident.
00:31:34: Ja,
00:31:35: tatsächlich.
00:31:36: Warum?
00:31:37: Also warum auch... Warum?
00:31:41: Das frage ich mich manchmal auf, warum?
00:31:42: Wie konnte es dazu kommen?
00:31:44: Warum
00:31:45: hast du so einen Quatsch?
00:31:47: Auch das kam durch Corona tatsächlich auch.
00:31:51: Als der Lockdown war hat mir die aktionäre Stühle auf dem Marktplatz.
00:31:55: Ich habe damals in Berlin Was kann man machen?
00:32:00: Das geht ja so nicht.
00:32:02: Aber irgendwas muss hier passieren, sonst kann ich hier einfach stillschweigend im Keim erstickt werden und wir sind alle geschlossen, sitzen das
00:32:08: aus.".
00:32:09: Und so kamen das dass in Berlin mich dieser Gruppe leeren Stühle angeschlossen habe dann hier auf dem Marktplatz diese Aktion umgesetzt... Kurz
00:32:23: als Erklärung für die, die es nicht wissen was habt ihr da gemacht?
00:32:25: Ja, da haben wir damals ja die ganzen ... Jeder hat sein ... jeder Betrieb hat ein Stuhl mitgebracht und auf den Markt gestellt.
00:32:31: Und so kam das dass ich alle Gastronomen irgendwie wie ich so kannte angehauen habe und hab gesagt Mensch hier, wir müssen an dem und dem Tag!
00:32:39: Ich melde das an hier Demonstrationen auf dem Marktplatz und dann hier müssen wir mal einen Zeichen setzen.
00:32:45: Und da haben uns alle kennengelernt und dann bin ich in dem Devoga mit eingetreten.
00:32:53: Wir machen auch einmal im Monat ein Stammtisch, so sage ich mal.
00:32:56: Ein Informationsfrühstück.
00:32:58: Das Kind braucht ja auch einen Namen.
00:33:00: Das
00:33:00: Gast vor Frühstücken, wo unser Einzimmer da sitzt und sagt, eigentlich würden wir gerne Marmäuschen sein?
00:33:04: Ja genau.
00:33:05: Aber
00:33:06: geht halt nicht weil wer...
00:33:08: Du kannst ja... Ich lade dich hiermit ein offiziell und darf es einmal kommen natürlich.
00:33:12: Kommt doch mal beide vorbei!
00:33:14: Wir bringen noch
00:33:16: die Kamera mit.
00:33:18: Und Brötchen werden sind da dann Der Kaffee auch, Tee wenn du magst.
00:33:22: Das
00:33:22: ist schön.
00:33:22: bei der Gastronomie, wenn die sich trifft jetzt eigentlich immer was zu essen
00:33:25: oder?
00:33:25: Ja also wer um mich nach Hause geht das selber schon.
00:33:28: Und so kam es dass ich irgendwie reingerutscht bin in diesen Verein und so wurde ich dann relativ schnell hier zum Ortsvorsitzenden gewählt.
00:33:42: Ich weiß gar nicht warum, die Leute mögen mich glaube ich oder haben gedacht okay es findet sich kein anderer Dover der es macht weiß ich nicht kann man ja auch so singen.
00:33:50: Und dann kam der Herr Präsident und hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte in dieses ehrenvolle Amt mit einzutreten.
00:34:04: Das ist zu übernehmen.
00:34:05: Dann habe ich mir ein bisschen Bedenkzeit genommen weil das ja auch schon Zeit in Anspruch nimmt.
00:34:12: Ich bin da voller Elana bei.
00:34:14: Ich finde es super.
00:34:15: Und
00:34:18: das ist nicht nur ein ehrenvolles Amt, sondern auch ein Ehrenamt.
00:34:21: Was ja bedeutet, dass es unbezahlt ist und die Zeit, die du dir dann irgendwie nehmen musst dafür.
00:34:28: Ein Thema des de Hoga aber nicht nur ist ja die Mehrwertsteuer.
00:34:34: Die berühmte, die mal verschiedene Höhen durchlaufen hat und jetzt auf Speisen wieder bei sieben Prozent ist, aber nur auf Speise.
00:34:46: Kannst du dann nochmal kurz das wiedergeben?
00:34:49: Was ist da eigentlich alles passiert mit dieser Mehrwertsteuer anpassend nach oben, nach unten und haben Gäste jetzt aktuell erwartet dass es essen günstiger wird wenn sie nur noch sieben Prozent ist.
00:34:59: Wie ist das gelaufen?
00:35:00: Ja gut also die Mehrwert Steuern wurde ja kurzfristig reduziert in der Corona Zeit von nineteen auf sieben prozent.
00:35:08: Dann hießes Jahr von unserem ehemaligen Bundeskanzler.
00:35:12: Das haben wir gemacht um das zu lassen Und dann wurde sie ja doch wieder erhöht auf neunzehn Prozent.
00:35:21: Und das spürt natürlich die Gastronomen auch sofort in einem zum Zehnten des Monats, wenn die Steuer abgeführt wird, dass dann da auch natürlich wieder neunzen Prozent abgefügt werden und hier sieben.
00:35:32: Daraufhin haben wir dann natürlich gekämpft, dass das zurückkommt weil das wirklich wichtig ist für die Gastroneomen.
00:35:39: dieses Geld was da...das ist auch wieder so ein bisschen Geld, was wir natürlich benötigen um diese ganzen Preiserhöhungen und Lohnerhöhung irgendwie aufzufangen.
00:35:48: Da uns irgendwie auch dann mit... Also nicht noch mehr Kosten zu produzieren oder weil wir uns natürlich daran auch gewöhnt haben kann man ja vielleicht auch so sagen muss man ehrlich sagen dass nur sieben Prozent abdrücken man hatte wieder mehr Möglichkeiten um auch mal Neuanschaffungen zu tätigen.
00:36:04: das ist wichtig.
00:36:05: und diese sieben prozent man muss es vielleicht auch mal anders sehen wenn wir davon ausgehen das ein Betrieb im Monat einen Speiseumsatz von, sagen wir mal, fünfzigtausend Euro macht.
00:36:17: Was ist denn da wirklich übrig?
00:36:20: Also was ist dann da übrig von neunzehn auf sieben Prozent?
00:36:22: Wie viel Geld bleibt denn?
00:36:23: da hängen die paar tausend euro das ist vielleicht... Die Pacht, die man drinnen behält oder ein Mitarbeiter mehr.
00:36:30: Die Leute glaube ich verstehen das so ein bisschen falsch.
00:36:35: Viele sagen ja mach doch die Taschen voll!
00:36:36: Das tut wirklich keiner.
00:36:38: also ich kenne keinen Gastronomen der sagt Mensch Jetzt kann ich ja wieder in den Urlaub fliegen.
00:36:44: Das ist nicht so, also das muss man schon ein bisschen differenzieren.
00:36:47: die Gastronomen sind darauf wirklich angewiesen.
00:36:49: wir dürfen hier auch nur vor sieben Prozent die Vorsteuer ziehen auf sieben prozent und das ist ja das war ja diese Ungerechtigkeit dass man neunzehn abführt aber nur Sieben ziehen.
00:37:00: das war das wo man gesagt hat das ist nicht gerecht.
00:37:02: das darf nicht sein.
00:37:04: Wir dürfen nur sieben ziehen aber sollen Neunzehnten darauf hinabführen.
00:37:10: Da musste auch diese Regel her, gerade mit dem Außerhaus-Geschäft und wir machen nur ein Ketering.
00:37:15: Und es war ja mal so wenn die Bewittung dabei ist, verzehren Ort und Stelle dann neunzehn Prozent, außer Haus sieben Prozent und dieser ganze Wir-Wahr das ist gut dass er jetzt endlich einen Ende hat und einheitlich sieben prozent Das ist wirklich gut.
00:37:31: Würdest du sagen, die Gäste sind das mitgegangen und haben es verstanden?
00:37:34: Oder gibt's wirklich auch Gästchen, die sagen jetzt müsste es doch eigentlich zwölf Prozent günstiger sein.
00:37:39: Weil ihr kriegt ja...
00:37:41: Also diese Zwölf-Prozenten, die wir da mehr auf den Gericht haben, die sind aufgefressen einfach von den Erhöhungen, die Wir da jetzt erlebt haben in den letzten Monaten also wirklich jetzt.
00:37:53: Wenn man sich mal den Fleischpreis anguckt, dann schaut Hackfleisch Rinderhack, was das Kilo kostet oder Milch, wie gesagt, Kaffee.
00:38:01: Alle Lebensmittel sind so enorm explodiert in dem Preis, dass es verpufft
00:38:06: ist.".
00:38:09: Was würdest du sagen aus der Verbandssicht?
00:38:10: Was müsste politisch noch passieren?
00:38:12: Gibt's Punkte die nötig sind und dringend sind für euch?
00:38:15: Ja,
00:38:17: einiges dringt.
00:38:18: Dringend ist also die Wochenstundenarbeitszahl.
00:38:22: Das ist super, dass da jetzt rangegangen wird!
00:38:24: Das gibt wirklich mehr Flexibilität.
00:38:26: Ich verstehe die Mitarbeiter oder einige Branchen, die sagen ja soll ich hier irgendwie sechzig Stunden arbeiten in der Woche.
00:38:33: Das ist so nicht wichtig.
00:38:35: für uns als Gastronom ist es gut wenn man sagen kann da komme wieder Wein fest zum Beispiel.
00:38:40: Da arbeitet man schon mal eine Stunde länger.
00:38:41: das ist einfach so.
00:38:43: Die wird ausgeglichen das ist ja nicht dass die Mitarbeiter darauf sitzen bleiben oder die wird ausbezahlt direkt in den Monat, wenn man stündlich jede Stunde bezahlt.
00:38:52: Also genau es ist ja kein Ehrenamt.
00:38:54: Die Leute bekommen ihre Arbeitszeit bezahlt und ich finde gerade in der Gastronomie wo wir auf ins Stoßgeschäft an diesen Veranstaltungstagen auf das Personal, auf die auf die Stundenzahl angewiesen sind bringt uns das einfach mehr Flexibilität.
00:39:09: und es sind auch viele Leute bereit zu sagen Mensch ich habe das Wochenende Zeit Ich möchte so viel wie möglich verdienen sollte man den Leuten auch zugestehen.
00:39:18: Und die, die es nicht machen möchten, müssen sie ja auch
00:39:20: nicht.
00:39:20: Ich muss gerade sagen früher zu meiner Zeit als ich nur in der Gastur gejobbt habe... ...ich war immer froh um jede Veranstaltung wie es gab weil da hast du mal einen Tag, zehn zwölf Stunden so lange wie's eben ging gemacht und dann hattest du aber fast deine Stunden für ein Monat voll wenn du das zwei-drei Mal gemacht hast.
00:39:35: Trinkgeld damals war auch super auf einer Veranstaltung.
00:39:38: Umso später, umso mehr kam auch dabei rum verstehe ich nicht dass das heute nicht mehr so ist.
00:39:43: also kann ich wirklich nicht verstehen.
00:39:44: Das war bei uns früher immer das Highlight.
00:39:48: Auf einem Party zu arbeiten, war mega!
00:39:50: Du warst da und hast Geld verdient.
00:39:51: Hat sich das Trinkgeld eigentlich verändert?
00:39:53: wo wir gerade dabei sind?
00:39:55: Es ist weniger geworden.
00:40:01: Wir hatten früher mal so zwischen sieben und ... ... neun Prozent Trinkgeld, was ja auch eigentlich üblich ist.
00:40:06: Man sagt immer so zehn Prozent.
00:40:08: Ich habe zehn Prozent gelernt damals.
00:40:10: Das lernt
00:40:10: man so und das ist auch nett... ...und das ist die Wertschätzung, die Mitarbeiter denken über... ...ich als Arbeit wir behalten das ja nicht,... ...das nehmen die Mitarbeiters.
00:40:16: Das ist auch richtig so, das ist der Dank!
00:40:18: Das muss jeder Gast für sich selber entscheiden.
00:40:19: Bin ich zufrieden?
00:40:21: Wurde ich net bedient?
00:40:22: War der Service aufmerksam?
00:40:24: Dann finde ich kann man das schon machen.
00:40:26: Ich mach mal beim Friseur auch wenn ich zu frieden bin dann stecke ich da was ins Sparschwein und dann ist es gut.
00:40:31: Und das ist weniger geworden.
00:40:33: demotiviert natürlich vielleicht auch den einen oder anderen Mitarbeiter weiter in der Gastronomie zu arbeiten, weil man sagt ja Mensch, das Trinkfeld ist ja auch bedeutend weniger geworden.
00:40:41: Aber da liegt ja nicht in unseren Händen als Arbeitgeber.
00:40:44: Das entscheiden die Gäste und natürlich liegt es auch an der Art von dem Service.
00:40:48: Wie gesagt, wenn das Service gut ist, warum soll ich dem das nicht geben?
00:40:51: Wenn ich zufrieden war... Das ist nun mal eine Leistung, eine Naheleistung Eventuell den Abend, gerade auch bei der Veranstaltung.
00:41:01: Man ist acht, neun Stunden für die Leute da präsent und das ist so eine tolle Wertschätzung und die Mitarbeiter wissen genau wer großzügig ist.
00:41:14: Vielleicht am Schluss als Ausblick in die Zukunft?
00:41:18: Das würdest du sagen... von Detmold oder für Detmolt wünschen.
00:41:24: Für die Zukunft, für die nächsten fünf Jahre?
00:41:25: Wenn wir uns in fünf Jahren wieder treffen, hoffentlich vorher.
00:41:33: Und zum Frühstück sind wir auch eingeladen worden.
00:41:35: Wir
00:41:35: brauchen jetzt ja imaginär ein bisschen Zeit um der Frage gerecht zu nehmen.
00:41:41: Was würdest du dir wünschnen?
00:41:42: Würdest du sagen das ist gut geklappt hat gut geklappt für Detmund?
00:41:45: Also ich wünsche mir, dass die Baustellen bald fertig sind.
00:41:51: Zumindest in der Innenstadt.
00:41:56: Nein!
00:41:57: Ich wünschte mir wirklich das alle ihren Job einfach behalten.
00:42:00: wir sind hier gerade in einer schweren Krise und ich glaube wenn alle ihren job behalten Äh, wo Lohn und Brot sind.
00:42:09: Dann geht es uns auch allen gut.
00:42:11: Ja?
00:42:11: Dann kann jeder auch mal essen gehen weil er Geld übrig hat um Essen zu gehen.
00:42:14: Und wenn Leute essen gehen dann geht's auch mir gut.
00:42:16: Wenns mir gut geht geht sie mit dabei dann gut und das ist halt ein Rackenschwanz.
00:42:20: Und ähm... Das die Stadt sorgt schon dafür dass die Aufenthaltsqualität hier gestärkt wird und ähm.. Auch es wird schön.
00:42:29: So das muss man so sagen.
00:42:31: aber wir müssen jetzt diese Baustellen noch durchhalten und da schaffen wir ja auch ähm egal wie Oder Sabine?
00:42:37: Ja,
00:42:40: ja.
00:42:40: Was soll ich noch sagen?
00:42:41: Wir brauchen sich schön reden!
00:42:42: Keiner fehlt Baustellen schön.
00:42:44: Das ist einfach so...
00:42:45: Aber der Schloss wird jetzt fertig.
00:42:46: Die müssen
00:42:47: gemacht werden und lieber jetzt geplant als dass halt irgendwann mal irgendwo was zu Bruch geht.
00:42:52: und dann ist so eine Horrurkaktion und keiner weiß davon, keiner kann damit umgehen, keiner keinen planen.
00:42:56: Und Dorf ist es immer.
00:42:58: aber das Ergebnis Gibt dem glaube ich am Ende recht, auch wenn man das jetzt noch nicht so richtig glauben will.
00:43:04: Doch
00:43:04: doch, das wird schon gut!
00:43:05: Wenn wir den ersten Teil der langen Straße sehen ist es toll geworden und das war C. Ich glaube das war für alle Betreibenden da, alle Geschäftsfreien in C aber jetzt das Ergebnis ist toll.
00:43:16: Das ist super.
00:43:17: Wunderbar.
00:43:18: Es war ein schönes Schlusswort würde ich mal sagen.
00:43:20: dann freuen wir uns auf viele schöne Veranstaltungen wie oftmals und jetzt noch mal erwähnte Wein- und Genussfest, was in diesem Jahr in Detmold stattfindet.
00:43:29: Und die Stadtwette?
00:43:30: Die Stadtwete haben
00:43:32: wir auch noch, dann haben wir das Residenzfest, das kommt ja auch noch
00:43:35: zu.
00:43:36: Detmolt Funkelt kommt und wir blicken schon fast
00:43:38: Richtung Weihnachtsmarkt.
00:43:40: Wunderbar oder?
00:43:41: Vielleicht
00:43:42: schon mal ein kleiner... Darf ich...?
00:43:43: Kurz spoilern, also eigentlich haben wir glaube ich schon keine Kunsthandwerkerhütten mehr zu vergeben.
00:43:49: So viel Nachfrage haben wir für unseren Weihnachtsmarkt!
00:43:52: Also das ist wirklich Wahnsinn!
00:43:55: Eigentlich seit Ostern kann man sagen, da haben wir schon Stress noch irgendwo Leute unterzubringen.
00:43:59: Trotzdem immer gerne weiter melden und versuchen alles möglich zu machen.
00:44:02: natürlich... schon wirklich beeindruckend, auch wie weit die Kreise mittlerweile gehen wird.
00:44:09: Also wir haben letztes Jahr einen Betreiber gehabt der eingespungen ist weil jemand abgesagt hat.
00:44:14: er ist uns in München und Düsseldorf in Hamburg auf wirklich großen Ständen.
00:44:17: Der hat eine E-Mail geschrieben.
00:44:18: mal gesagt Sabine ich wäre wieder gerne dabei ab der zweiten Woche bis Ende Dezember.
00:44:21: also das ist schon
00:44:23: cool!
00:44:23: Das
00:44:24: ist schon wirklich besonders.
00:44:25: Wer will auch schon?
00:44:26: Nein das sage ich jetzt nicht.
00:44:27: Wir haben vielleicht eine Zusehung aus München
00:44:29: Ja, aber da war ich schon so ein bisschen steuerlicherweise.
00:44:33: Aber ich gedacht es ist schon cool, wenn das so...
00:44:36: Das hat schon was in diesem Sinne Michael.
00:44:38: Vielen Dank!
00:44:39: Danke schön dass du da warst und uns spannende Einblicke ermöglicht hast und wir sehen uns alle demnächst auf verschiedenen Veranstaltungen dieser Stadt oder natürlich in den vielen gastronomischen Angeboten von Delmold
00:44:54: hoffentlich.
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